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210
dust in the eyes
was für ein brett! 210 aus moskau hauen uns hier ihr vinyl-debüt um die ohren - 9 schnelle, druckvolle und äusserst brutale hardcore-songs mit leichter metal-kante, bisschen new school-einfluss und einigen mosh-parts. uff.
13.--

active minds
the age of mass distraction
uff. bereits die neunte platte (die band gibt's ja auch schon 30 jahre), und einmal mehr hat sich die band weiterentwickelt und ist in einem eigenen stil angekommen, der einfach nur gut ist. ein paar hc/punk-songs, ein paar schnelle und krachige songs, kurze prügel-stücke - alles da, immer im unverkennbaren active minds-stil. dazu wie immer schlaue texte (hässig-fans aufgepasst - i don't want to follow you on twitter) und ein cover, das noch gruseliger ist als der ganze schädel-atompilz-kriegsbilder-kram (looney tunes).
12.--

active minds
the cracks start appearing
fünfte lp der engländer, und wenn es einen "hardcore is more than music*"-preis gäbe, er würde wohl als erstes an active minds verliehen. die fünfte lp hier ist einmal mehr beeindruckend, ruinnation meint "ranging from short/fast/loud hardcore ragers to slower, more melodic, more poppy rockers" und das fasst das hier sehr gut zusammen.
12--

affres
brouillard
sechs songs zwischen black metal, crustcore und - weil sich das heute so gehört - post-hardcore. brutales gedöns, die instrumente beherrschen sie auch ganz ordentlich und ich erwähne am besten nochmal black metal. inkl. cd (crustatombe).
10.--

afterlife kids
morgengrauen
hurra, die sind gut! manchmal lohnt es sich eben auch, gelangweilt zu sein von seiner ganzen umgebung - dann sperrt man sich am besten selber in den proberaum ein & vertont die ganze chose aus frustration, langeweile und wut. die afterlife kids haben das wohl gemacht, und dabei kam dieser mix hier aus hardcore, nem kleinen bisschen metal und ja, man traut's sich kaum zu schreiben, emo. sehr guter, packender und emotionaler hardcore, der einem sogar in seltenen momenten an catharsis erinnert, das ganze in einem dicken, drückenden und kompakten sound (vendette).
12.--

agent of kaos
wasteland
genau, diese band da aus basel, die so schwierig zu beschreiben ist ("heftig und irgendwie hardcore"). hier wird gleich von beginn weg eine hohe und dicke sound-wand hochgezogen und konsequent vor sich hergeschoben. mal bisschen sludge-mässig, dann wieder eher so metalcore, um dann gleich um die ecke in richtung post-hardcore abzubiegen. jedenfalls ganz eigen, der sound hier, und der gesang setzt dem ganzen nochmals einen obendrauf, da wird die ganze palette von gebrüll (ohne heiser zu werden!) bis hin zu "richtigem" gesang geboten. sehr gute platte, von der band in eigenregie aufgenommen und rausgebracht. kommt im schicken klappcover und auf fettem vinyl.
13.--

agnes kraus
s/t
also diese agnes kraus hier, die waren aus leipzig. ist schon eine weile her, dass die band unterwegs war; heute machen die leute zum beispiel bei brink of despair oder chamber mit. hier gibt's 8 songs, crustcore mit frau/mann-gebrüll, und das ganze erinnert sehr stark an jobbykrust (vielleicht noch eine spur flotter als die iren), oder auch an s.o.l. (was ja wohl eine hammer referenz ist).
10.--

agonir
...et les droits de l'homme s' effacent devant les droits de l'asticot.
erste platte der band aus genf. crustcore mit frau-/mann-gesang, tempomässig im oberen bereich angesiedelt und mit einem disrupt-cover zum abschluss. zur platte gibt's die texte (mit englischen übersetzungen), nen sticker und einen patch.
13.--

ahna / cetascean
imperial decline - split
ahna and cetascean meet minds with the release of their split lp imperial decline. this record serves up 7 tracks of brutalizing anti-oppressive crust punk: distorted, mincing, noisy. at its core, this is a crust record, but it is at times as contorted as the world that hatched it. ahna continues their foray into a death metal influence that is as blown out as it is disgusting. the added guitar player only adds another layer to the injury. cetascean achieves a new level of brutality, incorporating elements of stenchcore, swedish hardcore, sludge, and blackened raw punk. the record delivers thought provoking themes critiquing imperial war mongering, weapons manufacturing, vivisection, environmental annihilation, neo-colonialism, and systemic oppression within and outside the diy punk community (multi-label-release, wir haben unsere von neanderthal stench).
10.--

all this mess
s/t
erste platte der band aus paris, die rockt dann auch gleich ordentlich. "genuine punk-rock music with an anarcho-80's flavour" schreibt die band zu sich selber & das label rückt sie in die nähe von vice squad, also melodie & gesang statt krach und gebrüll.
10.--

altercado / schaefer
split
schweiz / chile-split, moderner crustcore mit einigem an post-rock; heftig & trotzdem melodisch (diy).
13.--

american
violate and control
hier gehen black metal und noise hand in hand (für einige von euch werden black metal und noise wahrscheinlich identisch sein... tsts, barbarisch). den sludge-einschlag der früheren platten haben sie unterwegs zurückgelassen (den todesstosse gab's allerdings noch nicht & so schimmert da ab und zu doch noch was aus der phase durch), dafür nickt man ab und zu freundschaftlich zum industrial-nachbarn hin. sehr intensives und vor allem msehr negatives werk hier (shove).
12.--

angstbreaker
the flying cat
jetzt mal im ernst: katzen auf dem cover! damit kann man ja nur gewinnen! und die platte selber? dazu einmal mehr ein geklautes review, weil's grad so gut passt: diese band aus leipzig repräsentiert schon abseits der musik alles, was hardcore cool macht: antikapitalistisch, politisch, diy, lustig und links. sie sammelten mit der letzten ep geld für flüchtlinge und haben auch schon in diesem haufen scheisse von einem land jeden squat gespielt. seite a dieser 12inch ist der neue stoff: die «flying cat»-ep, das sind fünf stücke, in welchen sich die band noch ein bisschen mehr zu sich selbst findet. natürlich ist das nichts anderes als hardcore, aber ein paar finessen. einerseits prügeln sich die songs mit einem verweis auf die gute alte zweite welle des youth crew schnell durch einfache stilelemente, allerdings haben die rock-gitarren ihre muskeln entdeckt. in stücken wie «blasphemy & fun» kommen nicht nur à la blacklisted, ritual oder modern life is war verstärkt rockige noten, sondern ein paar gute ideen in die stücke. das roboter-kritische «when the machines take over» klingt fast ein bisschen wie etwas, das auf «my love, my way» enthalten sein könnte. es ist immer schön, wenn eine spassige band ein paar neue tricks lernt. auf seite a gibt es noch einmal die «hits» von der letzten ep, die schon recht viel rumpliger rüberkommen. nach wie vor ist das grundsolider hardcore mit einer sehr sympathischen einstellung. auf ein paar stücken zeigt es sich aber, dass die band lust hat, mehr als nur «solid» zu sein. unterstützenswert!
10.--

ansia
deshielo
verdammt, die steht schon eine weile hier & wir haben vergessen, die in den mailorder zu stellen. jetzt aber: 11 songs auf der ersten lp von ansia aus barcelona, man schwankt zwischen hc/punk und modernem crustcore, verbindet das ganze mit melodien und einem sänger - bestimmt barttragend - der sich die seele aus dem leib schreit. das ganze ist sehr gut, sehr abwechslunsgreich und somit bleibt die platte bis zum schluss interessant. schickes cover gibt's obendrauf (svoboda).
10.--

armagedom
em lenta decomposiçâo
klassischer brasilien-hardcore mit crosover-einschlag; d-beat & metal-riffs finden sich hier ebenso. für all die metalleros unter den punks, die ihren krach gerne roh und intensiv mögen.
10.--

arrach / suppose it's war
split
arrach machen "modernen" hardcore, tönt sehr aggressiv, ihre instrumente beherrschen sie ganz ordentlich und der trommler findet slayer ganz bestimmt super. suppose it's war haben sicher auch die eine oder andere metal-platte im schrank, sind aber bisschen mehr hc/punk als ihre kollegen auf der anderen lp-seite. was man dazu auch schreiben kann (haben wir geklaut): suppose it's war play heavy sounding punk rock. i'd day this has an equal amount of hardcore and metal thrown into something that is more street in it's core. it's catchy, rough and powerful - with some thrashy riffs as well. a bit like when the uk punk bands went more metal i guess. good stuff. arrach delivers thrashy metal punk with a heavy production and i guess you could say there's some nyhc in there as well. 
12.--

ashkara
...in absence
nachpressung! 8 songs, melodischer / "moderner" crustcore; mehrstimmig, mit langsameren parts und einer violine hier und dort - kennt ihr ja eh schon alle. die lp kommt mit textheft und poster, und achtung, discogs-trottel: es gibt keinen patch und keinen sticker dazu! (rinderherz)
12.--

ashkara
in silence
da ist sie nun also, die neue ashkara-platte – lange hat’s gedauert, und das warten hat sich gelohnt. sieben songs, nach dem intro wird der motor angeworfen und die dampfwalze rollt eine halbe stunde im zimmer rauf und runter. musikalisch bekommt ihr hier ein gemisch aus hardcore-punk aus der bombenalarm/doomtown-ecke, melodischem / modernem crustcore, die fiese black metal-gitarre schleicht sich ab und zu rein, das ganze wird immer wieder mit violinen-parts gesprenkelt und dazu kommt eine unglaubliche angepisstheit, wie ich sie schon lange nicht mehr gesehen (oder besser: gehört) habe. die stimmen sind etwas derber als auf der ersten lp, überhaupt wirkt das ganze viel punkiger und rotziger als die erste platte. zur platte gibt’s ein booklet, und auch wenn euch die texte den tag wohl kaum versüssen werden: sie sind definitiv lesenswert! ein paar exemplare wurde auf rotes vinyl gepresst, wenn ihr so eine wollt, dann schreibt das bei eurer bestellung dazu.(rinderherz / les nains aussi / contraszt)
12.--

auxilio
s/t
debut release from this spanish d-beat crust band with members of maldito pais and derrota, among others, with 10 tracks (plus an anticimex cover) filled with anger and hate from the human wasteland that is valencia. short and simple lyrics (spitting hate never needed much ornaments) complemented with some text in the insert. 3-way partnership in the artwork (front, back and insert) that looks solid nevertheless (trabuc).
13.--

axidance / gattaca
split
axidance (aus russland) spielen die art von hardcore, die man von catharsis & konsorten her kennt. gattaca (aus tschechien) dann mit düsterem, epischen crustcore, bei dem ab und zu auch mal black metal-einflüsse durchschimmern.
12.--

backlash
realities of life
backlash aus tampere / finnland spielen japan-beeinflussten hardcore, so à la selfish oder burial. sieben songs, inkl. einigem an gitarren-gejaule (kämäset levyt / tampere hardcore coalition).
13.--

bakounine / diskobra
no hope in future, no future in hope - split
dsikobra kommen aus budapest und spielen klassischen d-beat-punk, hier werden discharge und disclose gehuldigt, aber hallo! bakounine aus frankreich klopfen ebenfalls munter drauf los, mögen bestimmt die alten schweden-bands und sind dabei ein bisschen lärmiger und crustiger als diskobra (devinace).
10.--

barn av regnbuen
folk uten framtid
eigentlich bereits 2006 erschienen sind davon nochmal ein paar exemplare aufgetaucht. das hier ist die discografie-lp der norweger, die sachen wurden ende der 80er aufgenommen. die band kam ursprünglich aus kingsvik, einem 300-seelen-nest oben in nordnorwegen. der teenager-frust (die leute waren bei den aufnahmen hier zwischen 15 und 17 jahre alt) frust muss tief gesessen haben, so schnell & derb wie hier gespeitl wird. irgendwann zog es die leute dann nach oslo, und während der trommler so much hate mitbegründete starteten die beiden anderen bandmitglieder life...but how to live it? da wird etwa klar, was einem erwartet.
10.--

berkowitz
all hell broke loose
und weil's so gut passt gleich nochmals ein review aus dem truefrykt-zine: mit all hell broke loose wurde bereits die dritte lp des soloprojekts berkowitz, hinter welchem violent frustration drummer robert steckt, veröffentlicht. der wuchtige brocken aus death/doom metal, sludge, industrial und sogar grindcore wirkt deutlich reifer und ausgefeilter, als die beiden vorgänger. sieben tracks enthält die scheibe, die sich als eine bleierne walze entpuppt, die eine furchterregende schneise durch apokalyptische, verwüstete landschaften schlägt und kurzerhand alles wegmäht, was sich ihr in den weg stellt!
all hell broke loose drückt direkt von der ersten sekunde an mächtig aus den boxen und kann den hörer spielerisch leicht in einen abgrund aus zähem riffing und gekonnt eingesetzten blastbeats ziehen. trotz der überlänge gibt es ohrwürmer unter den titeln, wie zum beispiel der siebte und gleichzeitig auch letzte song watch the world burn. die instrumentell erzeugte, dystopisch/ apokalyptische atmosphäre, kann sich durch das komplette album ziehen und der scheibe ihren unverwechselbaren stempel aufdrücken. wenn man die teils räudig krächzenden, teils growlenden, vocals noch mit ins spiel bringt, wird klar, wie abwechslungsreich und vielschichtig all hell broke loose wirklich ist. in den songstrukturen findet man merkmale und einflüsse verschiedener genres, was dazu führt, dass sich der sound zu einem unbestimmbaren mix aus grind/sludge und death/doom metal entwickelt, den ich ihn in dieser form vorher noch nicht gehört habe.
12.--

bi-marks
the golden years
debut-lp von den bi-marks aus portland. schneller, eingängiger hc/punk mit ordentlich rotz & 80er us-hardcore-einflüssen, wobei die bi-marks da noch mehr melodien und eingängigere songstrukturen einbauen. man kann hier rkl oder die adolescents als einflüsse aufführen & liegt damit sicher nicht daneben.
10.--

black star dub collective
vampire
erste platte nach der split mit den autonomads. zwei verschiedene versionen von "vampire", sehr cooler dub, der den ganzen anderen dub-bands aus der punker-ecke in nichts nachsteht.
10.--

blank
calix
dark hardcore with a slight modern crust hint from germany that is powerful, deep, diverse and catchy. blank walk a thin line between blackened dark hardcore and metallic crust that might resembles most characteristics of typical crust bands, but never looses the hardcore drive and intensity behind it. a really painful and unique sound that reminds on zorn, forced to decay and some more heavyweights of the '90s. the epic music on this full-length can only be topped by it's luxorious appearence and packaging (black trash).
12.--

bleakness
frozen refugee e.p.
ich freue mich immer über neue platten von kink records. der betreiber dieses kleinen, aber sehr feinen labels hat einen ausgezeichneten und vor allem sehr breiten musikgeschmack. die ankündigung der bleakness-platte machte mich denn auch schon mal neugierig, und einmal mehr hat sich das warten gelohnt. dieses hardcore/post punk-trio hier kommt aus nantes / frankreich. der hardcorepunk kommt ohne schreigesang aus, dafür mit cooler gitarrenarbeit; man fühlt sich ab und zu an die kopenhagener von the war goes on oder die schnelleren song der england-bands aus der leatherface-ecke erinnert. das maximum rock'n'roll schreibt in seiner besprechung der platte "not going to make you feel better, but it might make you wanna rob a bank", das bringt's gut auf den punkt. sehr schöne platte, durchsichtiges vinyl mit siebdruck auf der b-seite (kink records plus noch paar andere).
10.--

bleeding
buio nelle vene
bleeding kommen aus italien & existieren nun auch schon seit über 10 jahren. vor langem gab's mal eine erste cd, danach war lange funkstille, bis diese lp hier kam. ich klau die beschreibung mal bei agipunk: what you get here are twelve tracks of obsucre, desperate, hopeless and disillusioned fuelled by hatred punk hardcore. imagine bands like nerorgasmo, one way system, the germs and discharge teaming up to vomit their hatred towards society. highly recommended to everybody into uk82 punk, italian old school hardcore and late 70's nihilistic punk hardcore.
10.--

bloodjunkies
maladies
der sänger, der bassist und der schlagzeuger von damnation suchten sich drei gleichgesinnte und gründeten das projekt bloodjunkies, um der liebe zu den den bad seeds, new model army und auch johnny cash zu huldigen. das resultat dieser idee ist 17 songs lang und heisst maladies. hier werden alternativer country, punkrock und akustik-kram vermischt und eine hammond-orgel wurde auch noch untergebracht, sodass euch die platte mit andächtigen melodien friedhof-flair ins wohnzimmer liefert (people like you).
12.--

blood on our wells
echoes of desolation
der sticker auf der folie sagt "czech black crust", das artwork verspricht auch genau dies, und - surprise, surprise - so tönt die band dann auch. metal-angehauchter crust von leuten, die sicher gerne kiffen.
10.--

blood suckers
crush to dust
oslo did it again! another superb and total ripping hardcore record comes here from the dishonorable discharge label! can't go wrong with this at all! angry hardcore punk - pissed and fucked up! with member or ex-members of okkultokrati, haust, death is not glamorous... but who cares? this just rages! (sjakk matt plater)
10.--

bolesno grinje
13
eine der ältesten grind-bands aus kroatien, haben hier zu ihrem 13-jährigen bandbestehen einen haufen alte songs nochmals neu aufgenommen & auf platte gepresst.
10.--

born for slaughter
s/t
einseitige bespielte 12'' mit etching auf der b-seite. vom label dazu: on this release the macedonian crust four piece conjure memories of classic mid-tempo death metal with a thundering collection of old-school riffs and d-beats. the self titled 12" opens and closes with clean guitar runs that could have been pulled straight from an 80's death/thrash album, and the guitar continues this feel throughout, mixing classic metal-punk influences like wolfbrigade with thrash and classic melodic swedeath sensibilities for a properly air-punching, foot-stomping and neck wrecking collection of tracks.
the drums never stray far from breakneck speed d-beat land and you get the impression even on the slower sections of track the band are impatient to get back to the fast again! though clearly drawing from very old-school influences here the performances and production feels very modern.
all the instruments are audible, and the performences, though undeniably playing in a very 'traditional' style (lots of guitar trem picking and galloping bass to be found here) are extremely tight and focussed.
though brief this release gives the distinct impression of quality over quantity, feeling like a 'best of' performence of bolt throwers' 'the ivth crusade'. massive riffs, screaming solos, pounding d-beats and howling vocals, what more could a metal-punk ask for!!
10.--

the breed
zed'
12-song-lp der tschechen. hardcore-punk mit crustiger note, ab und zu schimmern broken bones oder english dogs auch noch durch...das bläst ordentlich und hat keine nervigen new-school-chugga-chugga-gitarren. gesungen wird in tschechisch, die texte sind alle auch auf englisch abgedruckt (aback).
15.--

brivido / public disgrace
split-lp
zweimal geböller aus kroatien; 29 songs in 20 minuten! ziemlich derbe, ziemlich wütend & ziemlich schnell.
10.--

bronco libre
s/t
erste grosse platte von bronco libre aus leipzig (besorgt euch auch die split-ep mit gewaltbereit!). 12 songs, hardcore-punk mit viel melodie, trotzdem kein glattpolierter melodic-mist sondern mit ordentlich rotz, der auch rausgespuckt wird ("räudig" wurde das ganze auch schon genannt, aber es geht ja hier um pferde und nicht um hunde, von daher lassen wir das mal weg). die gitarre erinnert einige male an die observers oder noch eher an die red dons. allez les chevals! (abfall records)
10.--

buioingola
il nuovo mare
das italienische trio mixt gekonnt black metal, darkwave und crust, und heraus kommt keine weitere death-goth-rock-band, sondern was ganz eigenes. hier finden sich einflüsse von amebix ebenso wie von den cocteau twins, the cure, killing joke und joy division. die besprechung aus dem headbanging moose-blog dazu: experimentations hit our ears and penetrate our minds instantly in the opening track, polvere, where the dissonant guitar lines by diego generate an eerie atmosphere in a great display of post-metal and darkwave, with both clean and harsh vocals effectively telling the story proposed (in italian, of course). following that potent start, buioingola don’t give us time to breathe, attacking our senses with a sensational avalanche of sick distortions, deranged growls and doomed riffs and beats entitled latenza. moreover, you might not understand a single word in italian, but it’s quite easy to feel the poetry coming from the song’s lyrics. after reaching the third track of the album, irriconoscibile, you’ll notice all songs are connected as one entity, with the power trio offering in this case a sonic amalgamation of belligerent sounds led by the intricate, obscure and metalized drumming, and with its second part being an ominous and exploratory voyage of modern metal music.
attesa, a whimsical instrumental piece, brings forward eerie background noises with constant bursts of modern madness, followed by eclisse, where the band gets back to a more metallic sounding with heavier guitars and doom metal inspired beats. furthermore, this is the perfect sample of what post-doom is all about, showcasing a mesmerizing rhythm and hints of depressive black metal in its last part to make it more compelling and exciting. more visceral and potent, silenzio brings elements of traditional black and doom metal added to the band’s darkwave core, with highlights to its brutal deep growls full of anguish and to the blast beats before the music flows into a melancholic ending. and il Giorno dopo presents a dark and introspective closure to the album, being a beautiful composition by buioingola where steady, calmer passages are the main ingredient throughout the whole song, never exploding into the savagery of all previous tracks (shove).
12.--

burning kitchen
det längtande djuret
die haben uns in den 90ern mit drei tollen singles und einer grosartigen 10'' mit lauter hits drauf beglückt & sind danach in der versenkung verschwunden. jetzt gibt's endlich neue aufnahmen, und die sind immer noch toll - melodiöser punkrock, kein gekloppe & dazu eine sängerin, die nicht brüllt oder rumkeift, sondern eben singt. das ganze mit guten texten & der richtigen attitüde (alerta antifascista).
10.--

cad
tazky kov
aus dem maximum rock'n'roll: an unbelievable solid, unbelievably impressive, unbelievably great release from slovakia's c.a.d., a three-piece who have remarkably have simmered off and on since 1994 through a variety of styles- from years of proficient yet somewhat predictable throttle thrash to charged, basic energetic eastern european hardcore to applying their musical proficiency lately to an increasingly metallic bent. "tazky kov" -which ithink literally translates to "heavy metal" is their first release in a two years, and is fan-fucking-tastic euro-crust. oay, you stopped listening. no, it's fan-fucking-tastic euro-crust. get out of the chair, stand up, grab the chair, now throw the chair against the wall and smash it, fantastic euro crust. perfectly balancing atmospheric, down tuned metallic gloom with the energetic galloping charge of eastern european hardcore with raspy, desperate vocals. the eleven tracks are metallic, but not overbearingly metal. it's complex, but not oppressively so. it's punk, but uses the strengths of pure strength of charging hardcore to energize the moody parts. indeed the time this band spent playing stop and start near-grindcore seemingly allow for those odd, quick and often surprising changes between structures, add that to the offbeat synergy eastern european hardcore has from the outset, and there's very little generic- the curse of euro-crust everywhere- about this record....given a full, deep pro recording and killer leads, this rocks. the time it takes to twist/ turn and get progressive just set up the total steamrolling hardcore then blast you into shouted chorus parts, one of eastern european hardcore's major, major strengths or descend into mean, double bass drum-driven breakdowns. the first two tracks of side two boils at a pace recalling the band's earliest blasting thrash, but the delivery of the vocals over the first track are consistent with the rest of the album that it sets up the haphazardly odd second track's frenetic pace and rawer screaming. lyrics are in slovak, so besides taking an easy guess of what "zombie masaker" (which sounds cheesy but the way the song titles gurgles out the singer's throat during the song make it work) is about i have no idea what this band is singing about, and the cover is just as enigmatic - a screaming, shock topped clay maquette clenching fists as it pulls and rings iron bell inside itself, which is done well enough to not be as ridiculous as it sounds. great, great great (my sleeping cat).
12.--

cad / beton
split
beides bands aus der slowakei, rausgehauen wurde das ding von 12 labels. dort tönt es dann so: beton with six furious tracks of heavy brutal d-beat with pissed off vocals. short simple cold, dark dead lyrics. nothing new just d-beat rawpunk that you can't get enough off. cad already have several releases out and have played together for many years by now. 11 furious tracks of grind/crust/rawpunk.
13.--

cancer spreading / last legion alive
burning eutopia - split
stenchcore kennt man anscheinend in italien und in belgien. und währen die südländer grosse bolt thrower fans sind geht's bei den belgiern eher richtung amebix und/der misery (diverse diy-labels).
12.--

carnist
unlearn
carnist aus london sind eine weitere band aus dem fall of efrafa/lightbearer-kuchen. hier gibt's wütenden, schnellen und angepissten hardcorepunk, der definitiv von dropdead, infest wie auch conflict beeinflusst ist.
10.--

cave ne cadas
no border - no nation
spannende sache, das hier. das wurde schon als mix aus crustpunk und stoner beschrieben, und die band beschreibt sich selber als "heavy stoner crust". tönt speziell, passt aber ganz gut, jedenfalls weder stumpfes gekloppe noch zähes gewummere, sondern eine mischung aus dem besten von beiden stilen.
10.--

chicken's call
27
hc/punk, sehr melodisch & sehr politisch: they use melodies and tunes along with energetic crushing punk rock and create a very interesting and special brand of style. if you look for a good record of a good band that will hopefully stand many more of such great tours and records... you've found it.
10.--

city rats
no one is innocent
dritte lp der city rats aus tel aviv/israel, 14 x wilder, ungeschliffener street-punk, der sich ab und zu auch beim hardcorepunk anschmiegt. im gatefold-cover und mit poster (angry voice).
12.--

clayface
8 song e.p.
neue platte einer neuen band aus nürnberg, auferstanden aus der asche von leidkultur. wütender & derber hardcore-punk, die vorgänger-band hört man das eine oder andere mal raus, bei den gitarren gibt's nen tacken metal dazu, was aber tiptop passt. die platte wurde von der band selbst veröffentlicht und ist für alle briefmarkensammler handnummeriert.
12.--

combat wombat
just across the border - doppel-lp
combat wombat sind ein hip hop-kollektiv aus melbourne und schreiben zu ihrer neuen platte: just across the border is a hip hop album with a revolutionary attitude. from bass-heavy speaker-blasting hip hop to cinematic musical epilogues and raw sonic beauty, just across the border is truth-exposing, riot-inspiring music to tear down borders and break down the walls of racism and injustice we live under.
15.--

congreed
godcifer
heftig, was die freiburger hier fabrizieren. die hardcorepunk-wurzeln sind unüberhörbar, der crust-einschlag ebenfalls und ab und zu segelt man auch in death-/thrash-metal-gewässern. ein ordentliches brett jedenfalls!
10.--

cross stitched eyes
decomposition
bezeichnen sich selber als "death rock", kommt hin; düsterer hardcorepunk mit gelegentlichem synthie-einsatz ist ebenfalls nicht ganz daneben. hier wurden die vorlieben für killing joke, amebix und verregnete herbstnächte in einen grossen topf geworfen und ordentlich umgerührt. das hier ist die zweite lp der band, die ihr inzwischen ja sowieso alle kennt & daher auch bedenenlos zugreifen könnt (skuld)
10.--

crutches
sald
11 neue songs von den crutches aus malmö & da gibt's nach wie vor einen heftigen mix aus klassischem schweden-crust und - natürlich - d-beat. (rawmantic disasters)
12.--

danger!man
the blame game
neue band aus oslo mit ex-members von life but how to live it?, so much hate und drunk. hier gibts schnörkellosen, nach vorne gepeitschten punkrock an der schnittstelle zu hardcore, wie ihn bands heutzutage leider kaum noch spielen. dazu geile, rauchig kaputte vocals, die keinen zweifel an der ernsthaftigkeit der band lassen. ein toller, weiterer beweis dafür, dass alte männer rocken können (sjakk matt / boss tuneage).
12.--

danger!man / lucky malice
split
zweimal bester norwegen-punk. die alten herren von danger!man spielen nach wie vor schnellen punkrock mit ordentlich melodie, melancholie und der nötigen härte. lucky malice sind auch schon zehn jahre unterwegs & fabrizieren ebenfalls ordentlich krachenden hardcorepunk.
10.--

das modell
s/t
das trio aus besançon wollte sich ursprünglich ja das model nennen (nach dem kraftwerk-song), da ist jetzt halt noch ein buchstabe mehr dringeblieben... hmm, kraftwerk, weiss nicht. würde ich hier jetzt nicht als der grosse haupteinfluss nennen, aber abseits vom mainstream ist es allemal. postrock bestimmt, bisschen noisecore ebenfalls, die punkrock-wurzeln merkt man deutlich, und ihre instrumente beherrschen sie auch sehr gut. man könnte nun auch noch "indie-rock" hinschreiben, aber dann lest ihr bestimmt nicht mehr weiter und bestellt die platte auch nicht, von daher lasse ich das (auch wenn's passen täte).
12.--

deadly sins
selling our weakness
kommen aus boston & machen schönen melodischen punkrock; haben viele ex-diesunddas-leute (aber keine feuerwehrmänner) in ihren reihen und haben eine sängerin, die auch tatsächlich singen kann.
12.--

death reign
s/t (second lp)
die haben anscheinend einige zeit im proberaum verbracht, seit ich die band das letzte mal wahrgenommen habe. hier gibt's fünf songs, ordentlich ausgereigt, abwechslungsreich und interessant aufgebaut. nach wie vor solider crustcore, der aber nicht mehr mit tempogebolze & grunzgesang punkten will, sondern wo die leute dahinter wohl gemerkt haben, dass etwas abwechslung und spielerisches können auch nicht verkehrt ist (und der gesang geht ab und zu sogar in richtung so much hate, bonuspunkte dafür!).
10.--

depressor
filth/grace
depressor waren eine crust/industrial-band aus kalifornien. soundmässig gibt's einen mix aus frühen godflesh und metalligem crust aus der amebix-/axegrinder-ecke. die aufnahmen hier kamen ursprünglich 1995 und 1997 auf tape raus, jetzt erstmals auf vinyl. fett produziert und schick aufgemacht, passt alles (fuck yoga records).
10.--

diagnosis? bastard!
silenciado
da haben wir nochmals einen schwung voll erhalten. erste grosse platte der schweden, bei der u.a. leute von victims und nitad mitmischen. musikalisch gibts hier 12x schnellen, rauen hardcore-punk mit leichtem d-beat-einschlag - ein räudiger und brutaler sound voller hass und verzweiflung (kink records).
10.--

dirty wombs
opposite flow
da haben wir nun sehr lange drauf gewartet & jetzt hat's endlich geklappt! eine grossartige platte einer band, die wohl keine sau hier kennt - das solltet ihr umgehend ändern. dirty wombs kommen aus griechenland, tönen trotzdem nicht nach amebix & haben die lp hier selber rausgebracht. die wurde im maximum rock'n'roll (zu recht) dann auch abgefeiert: this greek's band first full-lenght's seven songs are swept with the epic, guitar driven influences of japanese burning spirits styled hardcore, shaken into the tumult of galloping european d-beat crust, hammered with throttling drums, and a gnarl of buzzing guitars. musically complex with multipart arrangements, the gruff vocals and gruffer choruses, guitar leads and pulses of speed thread each track together, making for a solid launching point for poetic political lyrics of resistance in the face of bleak realities. it could use a thicker or fuller guitar sound, or maybe just a better guitar tone, but this is a killer dose of modern crisscrossed influences in international hardcore, on point in delivery and well-packaged in a stippled fold-over sleeve of the apocalypse, skulls, crows, neanderthals, ruins and other things to get you in the mood. killer!
13.--

discover
crimes of humanity
discover aus göteborg spielen krachigen dis-raw-punk à la disclose und konsorten, das hier ist die vinyl-version des demo-tapes. 11 songs inkl. einem discharge-cover, und natürlich sund die texte und das artwork auch passend zur musik.
10.--

dispair
legacy of fear
dispair sind eine d-beat/hardcorepunk-band aus helsinki und wer die band bereits kennt wird auch hier nicht enttäuscht, denn geändert hat sich wenig - oder nichts, der d-beat trieft aus allen poren, artwork und texte passen auch perfekt - greift zu!
12.--

drunk
the company tie
drunk wurde von ehemaligen mitgliedern von so legendären norwegischen punk/hardcore-bands wie so much hate und life but how to live it? gegründet. beide schrieben in den 80/90ern geschichte, tourten um die halbe welt und waren immer für das ein oder andere jägermeister-gelage zu haben... die neue band hat natürlich auch musikalisch diese wurzeln bewahrt, also abseits von "standards", wird hier furioser punk geboten, druckvoll, intelligent und supertight gespielt; dynamik, melodie und geniales songwriting sind die grundpfeiler des fünfers (twisted chords). und hier nochmals: norwegen! also: grossartig!
10.--

dyspnea / unfit earth
split
dyspnea (aus griechenland) habe 2007 mal eine split-single mit nakot veröffentlicht, danach war lange ruhig um die band. und nun - tadaa - gibt's eine split-lp mit unfit earth, ebenfalls aus griechenland. fünf düstere crust-songs von dyspnea und drei etwas metal-angehauchte crustkracher von unfit earth, beide seiten fett produziert (scullcrusher).
13.--

the elecmatics
hypnos
10 songs von den elecmatics, rockabilly mit ordentlicher garage-kante, bisschen weniger trashig als demented are go & konsorten, aber die richtung stimmt. coole platte! (crapoulet)
10.--

endless column
s/t
die band aus chicago gibt's ja nun auch schon eine weile & hier nun endlich mal was auf vinyl. endless column ist die aktuelle band von doug burns, sänger und songschreiber von den observers und red dons. in die richtung geht's dann auch bei endless column, punkrock mit melodie, bisschen garage kann man auch raushören und hier und da gibt's nen song mit surf-note. sehr schön! (erste theke tonträger)
12.--

erroma
s/t
debut der spanier, langsam & heftig, doom, sludge und ein bisschen metal. wundeschön aufgemacht mit gold-auf-schwarz-siebdruck & gepresst auf dickem transparentem vinyl.
12.--

euthanasie
prison pain
da haben die looney tunes-leute wieder was altes ausgegraben und auf platte gepresst. euthanasie waren eine anarcho-punk-band aus freiburg/deutschland, haben ein demo veröffentlicht und waren auf dem "words worth shouting"-sampler, der 1985 bei radical changer veröffentlicht wurde. das war's. hier nun das demo sowie ein paar live-tracks, beides in ausgezeichneter sound-qualität. musikalisch gibt's eine mischung aus bisschen deutschpunk und viel england-anarcho/peace-punk.
12.--

everything falls apart
relief - 12''
erster longplayer nach zwei eps, und soviel 80s waren schon lange nicht mehr auf meinem plattenspieler. 1a mix aus schnellem hardcorepunk und älterem, melodischerem zeugs wie hüsker dü und wipers. oder wie das maximum rock'n'roll dazu schreibt: playing traditional hardcore, while maintaining their own sound, this band stands out from the crop of revival groups that have emerged in the last few years. great!"
10.--

evidence smrti
s/t
die lp kam vor fünf jahre raus & profane existence hat dazu folgendes geschrieben: This is the best crust punk record I have heard in a long time! it has everything I love about crust, Male and Female Vocals that give off a HOMOMILITIA vibe as well as a tatse of FORCA MACABRA which just those two statements alone I myself would be running out to find this slab of wax! The start builds up like it could be the intro to a TRAGEDY record but these guys are way fucking better than to use references to those dudes, these guys have there own style and are not afraid to show that they have ability, sometimes when you hear a crust band there seems to be a whole over simplified formula that kind of leads to monotony but these guys have interesting samples of whats sounds like a demented jack in the box or music box were you can almost see the post apocalyptic ballerina spinning around on fire as the world slowly crumbles to smithereens. I also enjoy the great production on this record, they actually went into a real studio I am willing to bet and it really punches, you can hear the snare cutting through the melody and wait for it….song writing! that’s right kids they actually have structure that goes outside the norm, with solos and lead work tat makes me wonder why more bands don’t break out with them. All I could think when I was listening to it the first time was “This is the Best crust I have heard since NAUSEA” and wouldn’t you know it they bust out a cover of Cybergod just to put the Vegan icing on the Gluten free cake. This is some great Czech Republic tunes representing, each song has not only and English Translation as well as a Czech translation of Cybergod in case you ever want to try to sing along in another language. could be fun! To boot it also welcomes an explanation of what they meant by each track so if you were confused by the lyrics they fill you in to their meaning. I also am a fan of the packaging as it is simple but elegantly brutal with a half skeleton/ human hyrbid sort of standing amongst nothingness with a very sinister looking overall tone. Great record and glad it got in my box, I had not bought a record in awhile that was by a band I did not already know, this record reminds me of what good can come of checking out a band that is not already a favorite. Thanks EVIDENCE SMRTI you woke me up again.
10.--

fall of efrafa / down to agony
split
neuauflage. fall of efrafa waren aus brighton und spielen "epischen" neo-crust, hier ein stück eher im midtempo. down to agony aus saragossa wildern ebenfalls bei den mordernen crustbands, sind hier aber ein bisschen fetziger als die engländer (alerta antifascista / contraszt).
12.--

family man
s/t
zweite lp der berliner, und hier gibt's mal wieder qualität. 1a rockender hardcore-punk (haben sich nicht umsonst nach 'nem black-flag-song benannt); keine überflüssigen schnörkel und - wichtig! - keine metal-gitarren, dafür haben die leute aus der band ihre poison-idea-hausaufgaben ordentlich erledigt, so gehört sich das! lp kommt im schicken silberfolien-cover (behind the scenes).
10.--

famine year
ja kaiken kruuna kuolema
da geht's gleich von beginn weg zur sache, 20 minuten vollgas und dann ist wieder ruhe im zimmer. der mix aus hardcorepunk und crustcore, ab und zu mit grind-einschlag, wird hier nicht unbedingt neu erfunden. aber das hier ist dermassen brutal & heftig, dass es dann doch aus der menge herausragt. nicht das klassische finnland-gescheppere, lehnen sich eher bei unkind (davon spielt hier auch wer mit) oder auch bei rotten sound an.
12.--

fear of extinction
...and they still suffer
nach vielen splits, singles und konzerten nun also die erste lp von fear of extinction aus tschechien. und bevor der erste ton der platte ertönt ist bereits - dem cover sei dank - klar, wie die platte tönt... und ja, kurz darauf bollert's dann auch heftig los, crust/d-beat mit einem dicken anti cimex-einschlag. wem sowas zusagt kann hier bedenkenlos zugreifen & wird nicht enttäuscht werden (phobia records).
13.--

flicts
singelos confrontos
wohl eine der aktuell aktivsten bands aus brasilien, hier gibt's politischen, hymnenhaften streetpunk, der an bands wie angelic upstarts, los fastidios oder - zumindest musikalisch - an oxymoron erinnert.
12.--

fox devils wild
the beat of conformity
15-song-debut-lp von fdw aus berlin, und die kochen hier ihre ganz eigene suppe. tanzbarer punkrock mit einem dicken new wave-einschlag, der synthie und der gesang lässt einem ab und zu an bands wie ideal denken... dann tönt's wieder nach altem england-kram, rubella ballet wurden dazu schon vermerkt, belgrado tauchen in den reviews auch immer wieder auf. das hier habe ich auch noch zu dieser lp gefunden: "it's actually very hard to pigeon hole this lp but I can assure you it'll be different to anything else you've heard this year". bringt's ziemlich auf den punkt. super platte, und schön zu sehen, dass doch immer mal wieder bands auftauchen, die was neues und eigenes zu stande bringen (angry voice / byllepest).
12.--

frankie the damage
payback time
fett. rockender mix aus punk und garage, da wird ordentlich mit klischees gespielt...das razorcake schrieb unter anderem dazu: it’s very tough, with anti-fashion lyrics about ass kicking. the growled vocals and fuzzy, heavy guitars are well produced, and the inflammatory verses are clearly intended to be tongue-in-cheek. interesting that this sort of bar band exists in europe because the influences are clearly very, very centered on a very specific, very bearded american style subset. there are even firearm images on the sleeve. the drums are tinny and the pace is fast. i’m eating it up.
13.--

fug / soviet nuns
split
diese split-12'' teilen sich zwei oldschool-hc-bands aus palermo, sizilien. zum einen f.u.g., die sich wirklich eins zu eins anhören wie die kalifornischen hardcore-bands der frühen achtziger: schnelle, kurze songs, angepisst, unfertig, lakonisch. verblüffend, wie genau den ton treffen und damit auch einen nerv der zeitñ klingt unwiderstehlich. ein singalong wie your music is shit ist fantastisch, genau wie ihre version des adolescents-songs word attack. die soviet nuns auf der anderen seite sind eine spur rauher, schneller, aggressiver, haben aber auch die lustigeren texte. die zeichnung auf dem cover illustriert übrigens einen song von f.u.g.: priests attack, samt weihwasserkanone im anschlag. so was kann die nonnen naturgemäss nicht schrecken, ihre vision heisst: elvis zombies attack, beides der pure horror.
13.--

gaze / korp
split
schöne raw-punk split lp der beiden bands aus irland und schweden. musikalisch passen die beiden bands perfekt zusammen, spielen doch beide schön rauen, leicht noisigen d-beat/hardcore/crust mit weiblichem gesang. wer auf bands wie nuclear blast sun-tan & permanent ruin steht, dürfte hier richtig sein! (byllepest)
10.--

gelo / homo homini lupus
split
homo honini lupus aus pula (kroatien) grinden, röcheln und ballern sich mit maschinengewehrschlagzeug durch ihre seite und legen auch mal ein solo und crust auf den teller. technisch sehr tight gespielt und ganz offensichtlich auch gut geprobt. gelo aus treviso (italien) beackern ihre seite mit einem ziemlich dichtem hardcoresound, der auch metal könnte, es aber nicht will, und die gitarren aus den riffs heraus lieber nur kurz andeuten lässt, dass hier könner am werk sind. deutlicher crust-d-beat-einschlag mit sehr dichtem sound und einem sänger, der sich so richtig schön auskotzt.
12.--

geraniüm / link
split
man kann das auch mal abkürzen: geraniüm (frankreich) sind der wahnsinn! der neu-crust ist noch immer da, in letzter zeit hat man sich anscheinend auch mal die eine oder andere black metal-platte zu gemüte geführt, und das ganze noch immer auf heftigem hardcore-punk aufgebaut.
bei link (belgien) muss ich nach wie vor noch immer gleich an tragedy denken. solide gespielt, das ganze, und so föhnt es denn auch auf der seite ordentlich aus den boxen.
sehr schön aufgemacht in einem grossen siebrduck-faltcover, dazu eine lp auf dickem vinyl und einen download-coupon gibt's auch noch dazu.
13.--

glasses
the ills of life
allerfetteste mischung aus bands wie converge, cursed und einigen moderneren hardcore-elementen, technisch astrein umgesetzt und mit "the ills of life" haben glasses definitiv das zeug sich zur derzeit besten, deutschen hardcore-band zu mausern (vendetta).
13.--

gloom sleeper
a void
und wenn der post-punk-zug so langsam aus dem bahnhof fährt, kommen gloom sleeper angerannt und springen da auch noch auf - zum glück, denn die lp hier ist top und hebt sich im mittlerweile doch schon gut abgegrasten genre ab. gothic/wave/post-punk vom feinsten (contraszt).
12.--

government issue
s/t
neuauflage der platte von 1986; seit 20 jahren das erste mal neu aufgelegt, und neben den ursprünglichen songs gibt's gleich noch drei bonus-titel!
12.--

governmnet issue
the fun just never ends
dr. strange records legt nach: diesmal mit der re-issue des 1985 albums, von gitarrist tom lyle remastered und mit 4 unveröffentlichten outtakes bzw. alternate versions angereichert. gi gelten bis heute als eine der einflussreichsten früh-80er-dc-bands, die sich musikalisch in der schnittmenge von punkrock zu hardcore angesiedelt haben. ihr sound ist roh und direkt und zeichnet sich durch einen leicht rockigen "edge" aus.
12.--

guantanamo party program
s/t
die band kommt aus wroclaw/polen und ist auch schon seit 12 jahren unterwegs.... ich schreib da mal post-hardcore hin, wobei sich die band auch im sludge und bei noisigem screamo-zeugs nicht unwohl fühlen wird. wie immer bei hasiok records ist auch diese platte hier schick aufgemacht.
12.--

halb 11
zeit
halb 11 aus gelsenkirchen hauen dir hier ein gewitter um die ohren, aber hallo! das ist ein saucooler mix aus altem deutschpunk aus der vorkriegsjugend-ecke und hardcore-punk à la red with anger. das knallt mehr als ordentlich!
12.--

hasta la vista
s/t
tönen sehr "polnisch", und das review hier beschreibt das schon fast perfekt: “i have an impression that this record makes up the gap that i have noticed recently in hc/punk scene. it resembles bands playing in “golden times” of punkrock– in the 90s. new recordings of hasta la vista reminds me such old bands as conflict, old songs of polish band wlochaty, guernica y luna, and newer ones like: slowa we krwi, exmisja, stregesti or czas zlamac prawo. i think that people who like these bands will also enjoy songs of hasta la vista. their new album contains 12 fast, crusty, anarchopunk songs with simple, honest and passionate lyrics. melodic moments are mixed with violent ones, anger with hope…”.
13.--

hatehug
all them suckers
vinyl-debut von hatehug aus berlin, sieben songs, die ich musikalisch mal zwischen schwedischen und finnischen hardcore-bands der 80er einordnen würde - appendix, kaaos, riistetyt und meintewegen auch chaos uk. keine musikalische wunderplatte, aber dafür wütenden und rohen hardcorepunk.
10.--

haymarket
friendly advice to the poor
das maximum rock'n'roll schreibt dazu folgendes: mostly solid french political, anthemic punk with some really good playing (yeah i know virtuosity isn't really a punk thing, but these guys really know how to do it well). somewhere between naked raygun and nomeansno as well as other unexpected touch-points. "men sado in corpora maso" has a bunch of great bass/guitar trade offs and a pummeling mix of zeni geva and early '90s punk à la kort prosess. even the extremely simple and repetitive songs like "fuck your war" have something interesting to offer. six labels released and distro-ed this, too.
12.--

heart a tact
connect the disconnected
das label hasiok records ist ja sonst eher bekannt für etwas derbere sachen, sodass die platte hier ordentlich raussticht. 8 songs, flotter/schneller melodischer punkrock, gerade der gesang & der jeweils passende chorus machen hier punkto melodie so einiges aus. der passende soundtrack für den nächsten sommer!
12.--

hellexist / mutabo
split
hellexist sind aus malysia & spielen crustcore aus der hellshock/sanctum/nuclear death terror-ecke. mutabo aus serbien gehen in die selbe richtung, finden aber auch axegrinder & co. dufte. auf jeden fall ein fettes brett von beiden bands, was einem hier um die ohren geklatscht wird. die platte kommt auf schwarz-weissem vinyl (und sieht dabei aus wie marmor-kuchen) und mit einem poster (angry voice).
12.--

hellstrom / panikos
split
jaja, wer hätte das gedacht, die leute von panikos geben auf's alter nochmals richtig gas & hauen platte um platte raus. hier nun das neueste werk als split-lp mit hellstorm, ebenfalls aus griechenland. von panikos gibt's nach wie vor den bewährten crustcore wie sie ihn schon in den 90ern spielten, und hellstorm eher etwas metalliger, so richtung warcollapse. beide bands mit dem typischen griechenland-krusten-sound!
13.--

herida profunda
s/t
mal wieder eine geklaute beschreibung: y'know how some crustpunk is kinda good but sometimes doesn't have much personality? well no such problems here - the riffs and songs are a kick in the gut but don't just slavishly follow the all-too-familiar crust template. und dann komtm noch onkel death metal und schippt noch eine ordentliche ladung todesblei obendrauf. die produktion ist mega fett, das drei-minuten-intro ist der längste song der platte und verpackt ist das ganze in einem dicken gatefold-cover.
13.--

hermanxs de la mente furiosa
agitadorxs
zweiter longplayer von dieser tollen band aus den randbezirken von buenos aires. gespielt wird passionierter und politischer hardcorepunk mit textos auf landessprachos. läuft sehr gut rein, da durchaus einiges an guten melodien rüberkommt, die immer wieder von brachialen aber auch melancholischen parts unterstützt werden. sogar postcore-elemente finden sich da immer mal wieder. wer also etwas aggressivere hüsker dü auf spanisch mit 90er jahre hardcore und postcore-momenten verbindet bekommt einen ungefähren eindruck davon was einen hier erwartet.
10.--

hessaja
planet sedam: ison
zwei songs in 23 minuten, das riecht nach doom metal, der deckt aber nur einen teil des hier dargebotenen ab. beide songs stecken voller überraschungen - mal dominiert black-metal, dann übernimmt ein paar minuten später der sludge das ruder. post diesunddas findet sich ebenfalls drin. spannende und heftige platte; keine leichte kost, dafür aber eine dicke scheibe brot, an der man einige zeit kaut (frontcore).
12.--

hiding inside victims
s/t
nach der split-ep mit suicide state nun der erste longplayer der kalifornier - crust mit der nötigen portion melodie, um nicht allzu eintönig zu wirken, dazu drei gesänge machen das hier zu einem interessamten gemisch aus schweden-d-beat, black metal und thrash.
12.--

homo homini lupus / aggrenation
split
aggrenation aus schweden spielen? na wer wirds erraten? genau! d-beat! 8 mal knüppel aus bzw auf den sack! auf der b-seite dann homo homini lupus aus kroatien mit brutalen anarcho-punk-geprügle.
10.--

humus
eterna condanna
crustcore aus italien; dreckig & gemein. alles sehr old school hier, die ideale platte für menschen, die extreme noise terror und disrupt mögen.
12.--

hyena
s/t
debut von hyena aus madrid, sieben songs, düster & brutal; punk, hardcore und bisschen crustcore ist auch noch drin. ich würde die band mal in die nähe von geraniüm und/oder his hero is gone rücken.
13.--

i am my end
s/t
i am my end ist eine neue band aus leipzig. auf dem ersten tonträger gibt's sieben songs, worin düster-hardcore, crust, bisschen black metal und vor allem angepisster punk gut durcheinandergemischt werden. "das ist zwar so neu nicht, aber es hört sich gut an" schreibt das lebl dazu, und das bringt's doch genau auf den punkt. imemr wieder schön, neue bands zu entdecken, die einem dann auch noch so gut gefallen! tipp! (sm musik)
12.--

icon of evil / dead goats
split
da bedienen wir uns doch gerne mal wieder bei einer beschreibung, wir haben das mit dem pathos leider nicht so gut im griff wie andere: two heavyweights from poland team up for a brutal killer release. imagine the darkness surrounding you and then waking you up after a bad nightmare slapped in the face by lucifer itself. well, that's not even half of the heaviness and violence you can get listening to this tracks (5 in total: 3 by the dead goats and 2 by icon of evil). fans of bolt thrower, suffocation and dismember fill find bread for their teeth here!
12.--

illegal corpse
s/t
und nochmal eine neue band aus frankreich mit leuten von shaïd, affres und dead shall rise. musikalisch allerdings eine etwas andere baustelle - auf dem vinyl-debüt gibts 9x schnellen, thrashigen crosover-hardcore-punk mit leichter metal-kante, das ganze in 16 minuten runtergeprügelt. da könnt ihr eure accüsed- und d.r.i.-platten mal ein wenig schonen und zu abwechslung die hier auflegen.
10.--

infinite void
endless waves
contraszt ist ja schon seit langem eines der wenigen labels, dessen platten man sich bedenkenlos kaufen kann, man wird weder inhaltlich noch musikalisch enttäuscht. so auch die zweite und leider auch letzte lp von infinite voids aus melbourne. die erste lp war schon sehr gut, wird aber von der zweiten hier locker getoppt. endless waves ist für alle, die auf wipers, for against, sleater kinney oder sonic youth stehen. ganz grossartiger (post-)punk und es ist jammerschade, dass die band geschichte ist. passt im plattenregal direkt neben estranged oder spectres. ganz gross! (contraszt)
12.--

iskra
bureval - demo 2009
für die europa-tour noch auf vinyl gepresst...ziemlich wildes geprügel hier; crustcore mit diversen abstechern richtung black metal, das ganze von punkern gespielt. 10 songs.
10.--

jarada
s/t
jarada (hebräisch für besorgnis) kommen aus tel aviv / haifa und hauen dir auf ihrem debut 13 heftige, rohe hc/punk-knaller um die löffel, die nicht nur durch die herkunft der band an ale israel-bands wie nekhei naatza oder (vor allem) dir yassin erinnern - viel hardcore mit punk-wurzeln, politischem anspruch und einer grossen portion wut im bauch.
12.--

jenkem warriors
hvite logner
soviel 90er jahre waren schon lange nicht mehr auf meinem plattenteller! jenkem warriors kommen aus norwegen und spielen wütenden, angepissten und trotzdem einigermassen melodischen hardcore-punk mit crustnote. das geht so richtung civilised society oder in den schneller parts auch mal richtung detestation. zur platte gibt's ein dickes a4-booklet mit texten, erklärungen und übersetzungen. sehr coole lp! (byllepest)
13.--

jilted
venti di guerra
oha, jilted - hatte die band gar nicht mehr auf dem schirm. anscheinend gibt's die noch und 8 jahre nach der letzten platte gibt's eine neue. 10 songs, hardcore-punk, der ordentlich von den alten italo-helden (wretched, indigesti, negazione, ...) beeinflusst wurde und zwischendurch auch mal den crustcore kennengelernt hat. zur platte gibt's ein 8-seiten-booklet, so gehört sich das!
10.--

juventud infinita
s/t
alte schule hardcorepunk aus barcelona; black flag standen hier ebenso pate wie hüsker dü, und die skateboards auf dem band-merch passen da auch bestens hin! siebdruck-cover, patch und zwei stickers gibt's auch noch dazu. wie gesagt: alte schule halt. gracias, mein pferd!
10.--

kalashnikov kollektive
romantic punk
das kalashnikov kollektiv aus milano ist nun auch schon bald 20 jahre unterwegs, die einen oder anderen von euch werden die band demnach wohl auch schon kennen - und schätzen. werden gerne mal als die fröhlichere version von contropotere bezeichnet, sehr tanzbar ist das ganze auf jeden fall: "defying easy classification, kalashnikov embraces a myriad of musical and cultural influences; imagine an 80s crossover punk band doing the tango to synthesizers, and you're somewhat close." sag ich doch.
10.--

kami ada / infesto
split
kami ada sind aus berlin & haben menschen aus drei kontinenten dabei. hier gibt's rausgebrüllten hardcore-punk, der sich hinter "grössen" wie los crudos nicht zu verstecken braucht. passend dazu die texte wie überhaupt die ganze aufmachung der platte. dem werden auch infesto (aus kolumbien) zustimmen, die sind etwas punkiger, dafür schon seit den 80ern unterwegs. bei der platte werden schon fast nostalgische erinnerungen an die 90er wach, hach ja... (byllepest).
10.--

käpt'n blauschimmel und die süswassermatrosen
s/t
wir zitieren dazu gleich mal das ox-zine, weil deren besprechung so gut passt: anarcho-geklimper aus cottbus. der käptn und seine crew bitten zum tanz der mutanten und begleiten selbigen mit ihrem schmissigen fastfinger-piano-punk, den man sich ganz grob als einen schrägen mix aus ton steine scherben, quetschenpaua und alten superpunk vorstellen kann. kämpferischer, intelligenter 77er-punk mit dominantem tastenbrett, einer prise rock’n’roll sowie fabelhaftem, rotzig-dreckigem gesang. das wunderschöne layout inklusive zwölfseitigem logbuch rundet den ganzen spass passend ab und unterm strich kann es hier nur ein fazit geben: unbedingt mal reinhören! (angry voice).
12.--

kenny kenny oh oh
i will not negogiate
die sollten beim an musik interessierten publikum auch so langsam mal keine unbekannten mehr sein. nach 1,5 xingles nun zum ersten mal auf zwölf zoll, musikalisch gibt‘s hier nach wie vor schön eingängigen, krachigen punkrock, der auf hc/punk trifft und auch um das aktuelle postpunk-zeugs keinen bogen macht… wer so sachen wie white lung oder bombettes mag kann hier bedenkenlos zugreifen – alle anderen machen das bitte ebenfalls (abfall records / contraszt).
10.--.

kick it!
bière, frites et vandalisme
gleich mal 100 punkte für den album-titel. da vermutet man als erstes denn wohl auch eine band aus belgien, kick it! sind jedoch aus giessen. werdet ihr ja wohl bereits wissen, schliesslich spielt die band dauernd live und die grossartige single dürfte auch bei den einen oder anderen von euch im plattenregal stehen. hier nun der erste longplayer, und erneut gibt es einen coolen mix aus hardcore, bisschen garage und 77 punkrock. verpackt im schicken siebdruck-cover mit sticker und download-coupon. ein weiteres qualitäts-produkt aus dem hause kink records.
12.--

king darves
the sun splits for... the blind summer
das label beschreibt die musik von king darves (aus new brunswick) als folk, mit dem hinweis, dass er nicht über elfen im moosbeet singt - also keine chuck ragan-kopie und auch niemand, der versucht, wie ein druide aus dem 17. jahrhundert zu klingen, dafür mit dreckiger trucker-mütze, schlecht gestochenen unterarm-tattoos und selbstgerollten zigaretten. das dusted zine hat unter anderem dazu geschrieben: king darves is a good songwriter, better than two-thirds of the artists he's about to be compared to. his gruff, deep, vibrato-stained voice will make it hard for some to fully grasp his songs, but once you've adjusted to it as his natural delivery, his slightly nasal whinny feels just right. he's given to strolling chord changes that don't flinch at beauty, and his arrangements are thankfully spare, there's no clutter here, and he even makes autoharp sound like a good idea, which takes some doing. and in the shakers and slightly clunky percussion on songs like "fishhook", you hear unexpected traces of bossa nova, something that's not been done properly within this meta-genre since tower recordings covered os mutantes "q delmak-o."
keinesfalls ein absolut perfektes werk, aber eine gute & spannende platte (dihd).
13.--

kjell
attacked by fish, punx, rain and rats
spannende sache, das hier hat mal als solo-projekt in bergen / norwegen begonnen & ist mittlerweile eine band. die waren schon dreimal in china auf tour und haben daneben einige konzerte in norwegen. jetzt gibt's also eine platte, davon ist eine seite in englisch und eine in norwegisch. musikalisch gibt's sehr guten, melodischen und ab und an auch etwas melancholischen punkrock; leatherface standen hier ebenso pate wie alte social distrotion; und dem ganzen alten new wave-kram kann man sicher auch einiges abgewinnen.
12.--

knark
s/t
klassischer schwedischer rawpunk/hardcore-punk. wenn ihr bands wie mob47, totalitär oder disarm mögt, dann solltet ihr hier zulangen! (opposition records)
12.--

kollapse
angst
aus dem underdog-zine dazu: Bereits 2012 gegründet, mit der Absicht, die Vorlieben für Metal, Punk, HC, Doom, Noise und Post-Rock in eigene Strukturen zu verknüpfen, konzentrieren sich KOLLAPSE heutzutage auf ein simples Soundgerüst, das ein gleichtöniges, schwerfälliges Grundmuster lautmalt, dafür umso heftiger gespielt wird und den Doom-Effekt mit reichlich Pain-, Suffer-Elementen auflädt.
Das Zeitlupentempo in "Void" ist zäh wie ein Kaugummi, erklingt laut und und unglaublich bedrohlich. In "Death of a Monotheist" wird kurz die Crust-Schiene gefahren, um dann in ein sich windendes Gewürm aus Screamo und Dark-Rock abzuwandern, direkt in die Hölle, die finsteren Orte der Gedankenwelt, die den längsten Tag zu einer schicksalhaften Zerreißprobe werden lässt. Der tiefe, böse Abgrund wirkt umso bedrohlicher, wenn das disharmonische Riffing implodiert und sich wie ein Geschwür an die selbstzerstörerische Spielart haftet. Da wirkt das Pianospiel im Intermezzo von  "Gueules Cassêes" wie eine zynische Umarmung, die das Leiden eher verstärkt, als lindert. KOLLAPSE skizzieren ein düsteres Werk, das Ängste schürt und Leiden schafft und getreu dem Motto "Erst einmal was zu Ende bringen, bevor man was Neues anfängt" den Wahnsinn freien Lauf lässt, der schon so weit vorangeschritten ist, dass der Kompromiss zwischen Psychoterror und Suizid ein Opfer fordert.
12.--

kulturkampf
caught in a web of violence
england-anarcho-punk aus den frühen 80ern. hier gibt's 13 songs von den beiden tapes, die sie damals veröffentlicht haben, plus als bonus noch einen live-song. tönen ganz nach ihrer zeit & könnten auch auf crass records oder spiderleg erschienen sein, hmm, so 'ne mischung aus subhumans und flux of pink indians bringt's wohl etwa auf den punkt.
10.--

lawine
s/t
lawine is a four piece band from from nijmegen, amsterdam and arnhem who formed in 2013
featuring members of landverrad, sloth, sandcreekmassacre, grinding halt and antillectual. they plays a great style of music that incorporates elements of hardcore, punk, and screamo within their sound. musically, lawine falls into a similar catagory as bands such as city of caterpillar, stop it!, orchid, and catharsis. these six songs make for a dark, gloomy, and at times chaotic listen (herausgebracht vom grossartigen contraszt!-label).
10.-

leidkultur
s/t
da kann der hase auf dem cover noch so friedlich mümmeln, sanfte klänge solltet ihr hier nicht erwarten, ordentlich angepisster hardcore-punk, der das potential hat, die bombenalarm-lücke zu schliessen. es wird gerotzt und geschumpfen, die musik tut das selbige dazu und hinterlässt nachhaltig beeindruckte hörerinnen und hörer. ich würde mal sagen: geile platte!
12.--

loeschen
s/t
„loeschen, kännsch? sind huere guet!“ hiess es in letzter zeit öfters immer mal wieder, und wer die band live gesehen hat, der kann da nur zustimmen. entsprechend haben wir uns gefreut, als wir angefragt wurden, die lp rauszubringen (ist nun eine co-produktion mit unseren lieblings-zonis von abfall records geworden). auf der lp gibt’s 11 songs, man kann hc/punk dazu schreiben, das wird dem ganzen aber nicht gerecht. punk, logo, aber da ist noch viel mehr drin – die hc/punk-keule aus der bombenalarm-ecke wird ebenso ausgepackt wie die angepisstheit vom 80er deutschpunk. man kann einflüsse von canalterror ebenso raushören wie teilweise auch die ganz alten sachen von turbostaat (nochmals: die alten(!) sachen von denen!), heraus kommt etwas ganz eigenes & wie ich meinen würde: unverkennbares – die texte in schweizerdeutsch setzen da noch einen oben drauf. artwork und texte sind nicht unbedingt von der lebensbejahenden art, passen aber ausgezeichnet zur musik.
12.--

los dolares / zuschanden
split
los dolares aus venezuela, seit längerem in barcelona beheimatet, verbrüdern sich hier mit ihren freunden von zuschanden, die zwar in freiburg leben aber mit alten apatia no-members auch ihren südamerika-einschlag haben. derber anarcho-punk trifft auf düsteren crust.
12.--

mindflair
scourge of mankind
auch so ein urgestein der deutschen grindcore-szene, die schippern nun schon seit 18 jahren durch die gegend! ich wiederhole nochmals: grindcore. hier noch mit einem bisschen crustcore garniert, aber sonst alles, was ihr als soundtrack benötigt, um eure einrichtung zu kleinholz zu zerkloppen: knackige songs, man schimpft und keift in zwei stimmlagen und ballert dazu aus vollen rohren. uff.
12.--

makaberty fynd
systemkollaps...?
klassischer schweden käng/mangel-punk, die einflüsse von totalitär mob 47 und konsorten sind präsent und auch dies hier ist eine weitere schweden-inzest-band, dieses mal mit dem sänger von totalitär und anderen kerlen, die bei krigshot oder katastrof spielen (phobia records).
13.--

moribund scum / exilent
renewal - split
exilent (aus hannover) sind nach zwei platten und vielen konzerten auch keine unbekannten mehr, hier sechs neue songs, wiederum super crustcore aus der disaffect/fleas and lice-ecke. moribund scum (aus brunswick) hauen einen tacken metalliger auf den eimer, man kann metalcrust dazu sagen oder auch auch bolt thrower und toxic holocaust als einfluss verweisen. schick aufgemacht ist das ganze auch (gatefold cover, poster und download coupon).
13.--

motus
masina
diese herbst wurden vor einigen konzertlokalen jeweils zwei busladungen alter männer ausgekippt - sin logica und motus waren zusammen auf einer schweizer mini-tour, die kroaten hatte ihre neue lp im gepäck und haben ein paar von dagelassen. wer den plattenkauf verpasst hat und die nun nachholen will - greift zu!
"i want to move fast and strong, to break and crush everything that stops me" ist die erste zeile des ersten motus-songs, und der stammt von 1988! und jetzt, 30 jahre später, gibt's nachschub - melodischer, abwechslunsgreicher und teilweise auch hymnischer hc/punk, ohne tempomässig die ganze zeit am limit zu kratzen.
10.--

m.v.d.
war species
m.v.d. aus berlin gibt's seit den 80ern, und diese 14 songs hier bieten alles, was man von einer old school-crust-platte erwartet. stellt die ganzen schweden-popper locker in den schatten!
12.--

naive
s/t
nachdem sich zosch 2013 auflösten, entschieden sich 3/4 der bandmitglieder unter neuem namen weiter musik zu machen. das ergebnis war dann naive... die lp beinhaltet 9 neue lieder, die stark an vanna inget oder hanna hirsch erinnern, jedoch mit einem touch von the go-go's, the pretenders oder auch the avengers. weisses vinyl, 12-seiten-booklet und download-coupon (contraszt).
10.--

nakam
s/t
bester steamroller-hardcorepunk, wie man ihn von den noch immer schmerzlich vermissten bombenalarm (oder meinetwegen auch the now denial) her kannte (spastic fantastic).
13.--

napalm raid
wheels of war
zweites album der kanadier - ziemlich "brutaler" crustcore wo auch die death metal und skandi-hardcore-fans nicht zu kurz kommen. uff.
12.--

negative standards
VI-XI
uff, harte kost. das negative im bandnamen sollte in dicken grossen buchstaben stehen - hier werden die gemeinsten parts aus hardcorepunk, crust und auch mal black metal herausgefiltert, zu einem eigenen gemisch zusammengefügt und noch bisschen noisekram reingeknetet (vendetta).
12.--

neurotic existence
insane
sehr cooler, rotziger punk aus bremen - das ox schreibt dazu: wow! hat es schon jemals eine schlechte band gegeben, in der sängerin tati (bremen, exlost world) mit dabei war?! ich weiss, tati kann das absolut nicht hören, wenn man eine band nur auf sie reduziert. ich bin einfach immer nur schlichtweg fasziniert, wie geil die combos sind, in denen sie gesungen hat. das liegt immer wieder an den qualitativ extrem guten hardcore-punk-sound, der gespielt wird.
dazu kommen immer wieder auch sehr intelligente, anspruchsvolle texte, die hand und fuss haben und die deutlich in genau diejenigen kerben schlagen, wo es auch weh tun soll. und neurotic existence bieten eine verdammt homogene hardcore-punk-packung auf dieser lp. mir gefällt das wahnsinnig gut, was sie spielen. es geht auch ohne profimäßig polierten sound, es geht auch ohne spielereien wie cleane gitarrenleads oder vertrackte breaks. ein flüssig gespielter hardcore-punk-sound wie in diesem fall bringt die band klar auf die gewinnerstrasse (break the silence).
12.--

new kids from the docks
trash deluxe
leuchtend grüner siebdruck auf dem grauen cover, da kommt neben dem bandnamen wohl gleich die zweite hommage an die 90er... und die 90er jahre deutschpunk-gitarre findet man hier ebenfalls so prominent vertreten wie texte über's trinken. und zu ihrem punkrock (oder eben trash deluxe) schreibt die band aus dübendorf "mir spiläd ohni takt und rhytmus, notä läse chommer nöd, meldie hämmer im chopf, lärnä mümmers drum nöd. mir hauäd uf dia inschrumänt und schreiäd i diä mikrofon. wie das tönt isch scheissegal, hauptsach äs git än ton". die lp kommt auf roasrotem vinyl und eins chickes poster gibt's auch noch dazu - eben trash deluxe.
10.--

niedra
forest wave of heavy punk
erste vinyl-veröffentlichung der norweger, und statt melodiösem hardcore-punk gibt's für einmal wuchtigen, schweren sound aus dem norden. hier eine geklaute aber sehr gut passende beschreibung der platte: die nummern, die es schließlich auf "forest wave of heavy punK" geschafft haben, sind alles andere als leicht zugänglich. die nordeuropäer haben einen wilden crossover aus räudigen post-hardcore-gitarren, lärmigen noise-fragmenten und vereinzelten sludge-grooves zusammengestellt, der gelegentlich auch noch in den finsteren regionen des doom anklopft. das material ist teilweise sperrig, insbesondere die längeren tracks, die sich immer wieder mit punkigen, ungestümen explosionen wie 'erase' und 'rhino' abwechseln und letztlich den hohen anspruch der band sichern. doch auch schwierige nummern wie 'slough' und 'the guilt' können mit und mit erschlossen werden, bleiben zwar relativ experimentell und gemein, sind am ende aber die echten highlights einer abwechslungsreichen, stimmungsvollen und eben auch eigenständigen platte.
10.--

nowaves
immaculate protection
wir waren ja schon etwas angepisst, als wir hörten, dass kairo ihr letztes konzert spielen werden. die nachricht, dass ein teil der band etwas in ähnlicher richtung machen will, fanden wir entsprechend toll, und als dann die frage kam, ob wir die platte dieser neuen band namens nowaves mit rausbringen wollen mussten wir auch nicht lange überlegen (und das lag nicht nur an der uhrzeit und am alkoholpegel...). nowaves kommen aus dresden, sind/waren bei so super bands wie kairo, eleanor lance oder pisse aktiv und mixen dies hier gekonnt zusammen zu was neuem. eher minimalistisch, mit hall, effekten und weiteren elektronischen spielereien erinnert das doch einige mal an die alten abwärts sowie an alten wave-kram - kurz: es tönt sehr gut!
12.--

obtrusive
20032013
12 songs zum abschluss, eine gelungene mischung aus pogo-punk und melodischem hardcore; für fans von the unseen und den casualties gibt's hier den einen oder anderen hit. die band ist geschichte, und wer rausfindet, wie lange sie existiert hat, bekommt von uns ein bier überreicht.
12.--

odio social
levante
zweite lp der brasilianer und erneute gibt's eine satte ladung an wütendem hc/punk, der sich locker mit den lokalen grössen wie ratos de porao oder colera messen kann. unglaublich energiegeladen & brutal, verzichtet aber trotzdem nicht auf coole melodien. tipp! (break the silence).
12.--

oi polloi
unfinished business
hier gibt's die drei songs der "multiple oi-gasms"-7'', die 2004 für die us-tour veröffentlich wurde. daneben noch 5 neue songs; klassischer anarcho-punk (oder eben: antifascist oi).
10.--

old soul / lentic waters
split
drei songs von old soul - die kloppen nicht gleich von beginn weg drauf los; die songs werden nach und nach aufgebaut, die band tastet sich schon fast zum ausbruch vor - der kommt dann auch, und zwar richtig! ein gemisch aus (modernem) post-hardcore mit ordentlich melodie und epik und den eben schon erwähnten ausbrüchen, die dann ab und zu auch mal einen fuss im black metal-becken tauchen.
lentic waters dann auf der flipside, die zupfen erst noch auf den gitarren rum bis sich dann einer ans steuer der dampfwalze setzt & den motor startet. auch hier geht's in richtung morderner post-hardcore, die wutausbrüche dazischen gehen mal richtung grindcore, dann wieder eher in die black metal-richtung.
sehr abwechslungsreiche & schöne platte!
12.--

ophis
withered shades - doppel-lp
the second full-length album of this german band. this material is even more harsh and gloomy is professionally produced and ready both to bring joy to old fans of traditional doom-death metal and to attract interest of those who just has started to get familiar with the genre. “withered shades” accumulated heavy riffs and acoustic passages, combined dynamic parts and atmospheric interludes. this album of ophis is a precious book in the world library of doom (frontcore).
15.--

overcharge
electric reaper
einseitig bespielte 12'' (mit siebdruck auf der anderen seite); d-beat rock'n'roll (inkl. wretched-cover).
10.--

parasight
munden fuld af løgn
erste lp von parasight aus kopenhagen; krustig angehauchter hardcore-punk. to what end? oder (vor allem) end of all schimmern da doch recht stark als einflüsse durch, und der gesang ist weder grunzend oder quietschend, sondern schön angepisst & rotzig.
12.--

passiv dödshjälp / idiot ikon
split
zweimal schweden d-beat - passiv dödshjälp schielen ab und zu mal in die wolfbrigade-richtung, während idiot ikon bestimmt grosse motörhead-fans sind.
13.--

passion armée
s/t - 12''
die anarchopunk-version von joy division. erster vinyl-output von passion armée aus frankreich. absolut grossartiger minimalistischer punkrock mit grossem wave-/gothic-einfluss - rudimentari peni schimmern ebenso durch wie joy divison. dazu gibt's ein siebdruck-cover sowie ein booklet (texte in französisch, spanisch und englisch).
10.--

pershing boys
zuviel hoffnung
1986 ging‘s rund: in tschernobyl fliegt der reaktor in die luft, olof palme wird ermordet, und steffi graf räumt zum ersten mal preise ab. und die pershing boys haben sich in konstanz  gegründet. und die machen nun 32 jahre später eine neue platte. geil, oder? den einen oder anderen besetzungswechsel hat’s in all den jahren gegeben, und mittlerweile steht auch einer der jungspunde von ravage fix am mikrofon. musikalisch noch immer sehr solide, punk mit deutschen Texten (resp. deutschpunk, falls das nicht einen schalen beigeschmack auslöst), tempomässig geht’s auch öfters mal richtung hardcorepunk, und mit rotz, gezeter und ordentlich lärm sind auch die anderen ganzen zutaten vorhaben, die guten punkrock ausmachen (rinderherz).
12.--

pest / yenduba
split
zweimal hardcorepunk aus japan: 90年代以降、横浜のIGNORANCE等で活動したうめが"中学生棺桶"のギタリスト・れおに声をかけ始まった
都内のライブハウスで局地的に話題の"えんだぶあ"発の正式音源!!BLACK SABBATH,MOTORHEAD等の
ハードロック、ヘビーメタルや往年の京浜ハードコア、スターリン、あぶらだこ等の影響を感じさせながら
目まぐるしく展開する唯一無二の音楽性を披露しております。
対する三日月爆音団、FUZZ CALLと共に"関東ガラシャツ連合"の後継バンドの一つ、浦和のPESTは
アナログ音源のリリースとしては99年に広島のREBELABEL/BLOOD SUCKER からリリースされた
rock city baby EP以降実に13年ぶりのリリース!BLACK FLAGやLIP CREAM,KGS等の偉大なる先人直系の
ドライビンなハードコアパンクを主体としながらも、今回はレーベルオーナの思惑?さえも見事に裏切る
激キャッチーな楽曲のオンパレード! で、敢えてPOP PUNKやPOWR POP等が好きなキッズにも先入観なく
聴いて欲しいと言い切ります!!勿論、大名曲であるお馴染みの"FIBER"も収録!
両バンドとも独特な日本語詞主体でこの国のPUNK/HARDCOREシーンでしか成し得ない唯一無二の世界観を
築いておりますがアートワークを手がけたのは敢えてINTEGRITY,EYEHATEGOD,REPROACH,COFFINS,
PULLING TEETH等、世界の名だたるハードコアバンドのアートワークを手掛けるオランダの鬼才
Rob Nabbeによる書き下ろし!!
13.--

pest hole
perdition
die platte kam vor einiger zeit mal in einer auflage von 110 exemplaren raus, entsprechend schnell war sie ausverkauft. jetzt gibt's eine zweite auflage der platte, zehn songs, thrash-metal mit dickem punk-einschlag (manche nennen es auch metal-punk), kann man getrost neben so kappellen wie blood patrol stellen. toxic holocaust werden auch noch gecovert, und dann kehrt auch schon wieder ruhe ein. uff. für bierdosen-fans, patronengürtel-thrasher, metal-punks und speedfreaks bestens geeignet. alle anderen lesen mal schön ihre parfümierten metalheftchen vom kiosk weiter.
12.--

phoenix foundation
no love lost
viertes album der finnen, erneute gibt's absolut grossartigen, hüsker-dü-beeinflussten punkrock mit 'nem ordentlichen schlag an melodien. cover von john yates / stealworks (stonehenge).
13.--

pioggia nera
danze dei miserabili
bei pioggia nera aus italien spielen menschen von kontatto (d-beat), miseria (fastcore), motron (crust’n’roll) and delhort (black metal) mit. merkt man das der musik an? kaum, ausser dass die menschen hier nicht erst seit gestern musik machen. pioggia nera wurde mal passend als eine mischung aus nerorogasmo's düsterem hardcore-punk, goth/post-punk und nem bisschen black metal beschrieben. und man kann die einflüsse von den misfits und christian death ebenso raushören wie die von killing joke, amebix und crass.
12.--

pisscharge
eden
erste platte der band aus hannover, die menschen aus verschiedenen ländern und kontinenten vereint. wie der name vermuten lässt gibt's stattlichen d-beat, der mit etwas crustcore und viel hc/punk angereichert wird. das rad wird nicht neu erfunden, was hier aber nicht schlimm ist - die platte bietet genug abwechslung, um nie langweilig zu werden.
13.--

profit and murder
mother nature's afterbirth
zweite vinyl-veröffentlichung der bremer crusties im fortgeschrittenen alter... 10x d-beat crust mit grossratigem noisigem und rohem sound.
12.--

przeciw
korzenie
der name lässt's bereits vermuten: die band kommt aus polen. sind schon länger unterwegs & haben, nachdem's einige zeit eher ruhig war um die band, nun ihr viertes album veröffentlicht. schneller 80er punk-rock mit leichtem hardcore-einschlag & voller energie.
13.--

psycho squatt / les fossoyeurs septik
don't think - split
psycho squatt kommen aus dijon, sind seit ungefähr 20 jahren aktiv und haben erst vor kurzem ihre erste platte veröffentlicht. hier gibt's gleich nochmals nachschub - punkrock mit gesang (!) und saxophon, und die band schafft es auch hier, dieses ansonsten nervige instrument so unterzubringen, dass es passt und sogar gut tönt. kompliment! auf der flipside sind les fossoyeurs septik aus lille, die spielen akkustischen anarcho-punk mit nem ordentlichen klacks folk obendrauf.
12.--

raid / dirty protest
split
da dürft ihr jetzt getrost feuchte hände kriegen: bei raid spielen der gitarrist und der trommler von septic death mit! schneller, aggressiver hardcore-punk, der sich an septic death (ah ja, echt jetzt?), the fu's oder auch posion idea anlehnt. dirty protest aus holland haben ebenfalls ex-septic death in ihren reihen, aber ebenso auch leute aus anderen illustren bands wie radio bikini, hdq und spitting vicars. die spannbreite der einflüsse und präferenzen reicht von 77's bis crust und die band hier liegt irgendwo dazwischen.
10.--

raptus di follia / pest control
split
raptus di follia (aus bern) haben sich bei ihren bisherigen veröffentlichungen jedes mal gesteigert, bei der neuen platte hier ist das ebenso der fall (und live sowieso). supercooler 80er us-hardcore-punk mit melodie, ohne nach weichspüler-punk zu tönen. auf der flipside gibt's dann die ersten aufnahmen von pest control (aus solothurn), hier scheppert's einiges heftiger; ein mit black metal und crustcore unterlegter wutausbruch, der sich über dreis ongs zieht. super platte, gute texte & schön aufgemacht ist das ganze auch, also legt euch das teil zu.
12.--

reiz
s/t
alte bekannte von liberty madness, zustände, alien tv etc. nach ihrem tollen demo-tape vom letzten jahr kommen sie jetzt mit ihrer 10-song debüt lp um die ecke. musikalisch gibt's schön poppigen, flotten garage-punk mit deutschen texten und leichter ndw-kante - alles super eingängig und hits ohne ende! wer bisher vergeblich nach einem ersatz für die shocks sucht oder wer zur abwechslung mal was anderes als immer nur the briefs auflegen möchte, ist hier genau richtig! (kink records / spastic fantastic / pifia records).
12.--

routeens
s/t
sieben songs auf zwölf zoll; schöner, melodischer und teilweise gar poppiger punk-rock mit leichter garage-kante und nem kleinem post-punk-einschlag. die platte kommt im schicken diy-siebdruck-cover mit den songtexten auf der innenseite (kink records).
10.--

sangria
agnosis
der kessel voller hass und wut wird gut umgerührt und anschliessend auf breiter fläche ausgeleert... ein kolossales doom-/sludge-werk der chilenen, also nix da mit eimer saufen und sonnenbrand-happy-hour-gedöns.
12.--

the sarah connors
the revenge of the black squid
bisschen ska, bisschen reagge, bischen soul und etwas rock'n'roll, und die wurzeln haben sie eindeutig um punkrock... reagge rock'n'roll stand auch schon als beschreibung zu den sarah connors.zweite lp der band aus paris, 16 songs, wer mag kann dazu auch tanzen (casual / maloka / redstar77).
10.--

sardanapalm death
Διαμόρφωση συνείδησης
zweite lp der griechen - leicht crustiger hardcorepunk mit dem typischen amebix-beeinflussten sound, wie ihn nur bands aus griechenland hinbekommen. yeah! zur platte gibt's ein textblatt mit übersetzungen ins englische und ein poster.
10.--

saviours
the eye obscene / crete'n
black sabbath, iron maiden, ted nugget, motörhead, thin lizzy... nicht die schlechtesten referenzen, nimmt man die einflüsse denn, klingen die kalifornier wie der lauteste gitarrist der 70er mit lemm(ozz)y-vocals. von den sich duellierenden twin-lead-gitarren-eskapaden einmal ganz zu schweigen. der heilenden kraft des alkohols wohl nicht ganz abgeneigt, und der wahrheit ins auge gesehen, lässt sich unschwer erkennen, dass das double-d-quartett seinen rock´n´roll gerne klassisch trägt, leather-boots und kutte werden in keiner(!) lebenssituation abgelegt, es rumpelt wie in den frühen 80ern, als die letzte grosse (metallische) welle aus dem vereinigten königreich die welt im sturm nahm, 70s hardrock liegt in der Luft, aber auch dope & guns ohne fucking in the streets (alerta antifascsista).
13.--

short days
s/t
die band aus lille/frankreich spielt straighten, melodischen punkrock, der sich gerne bei den observers und konsorten anlehnt, heisst: mitreissende songs mit ordentlich melancholie (abfall records).
10.--

silence means death / born for slaughter
split
coole sache, wenn auf einer split-platte nicht beide bands genau gleich tönen! silence means death aus belgien machen ein flottes gemisch aus motörhead, hardcorepunk und bisschen crust & discharge - wer auf inepsy und konsorten steht der liegt hier genau richtig! born for slaughter aus mazedonien sind bisschen metalliger und auch bisschen krustiger, gehen so in die ekkaia / (alte!) from ashes rise / tragedy-richtung (wurde von diversen diy labeln veröffentlicht, wir haben unsere exemplare von up the punx-records).
13.--

silent scream
public execution
silent scream aus helsinki/finnland sind schon einige zeit unterwegs und haben nun mit "public execution" ihr zweites album als vinyl draussen. das trio versteht es wie kaum eine andere band heutzutage (ausser natürlich cross stitched eyes) klassischen und ursprünglichen goth-rock mit wavigen uk-punk à la killing joke zu mischen und ab und an nochmal eine schippe amebix beizumengen. 11 tracks, die druckvoll und rhythmisch nach vorne gehen und textlich eine anklage gegen den schmerz unserer zeit sind. auch wenn silent scream wohl eher den leuten aus der goth-szene ein begriff sein sollten, ist die band tief im punk verwurzelt und hat ihren ursprung eher bei crass als bei den sisters of mercy. wer also im herbst gerne düsteren und schweren klängen lauscht sollte sich diese scheibe auf den teller legen.
12.--

simbiose
economical terrorism
bereits das fünfte album der portugiesen. 14 songs, crust-core-geballere mit zwei gesängen in bester extreme noise terror-art.
13.--

simbiose
trapped
bereits die sechste lp von simbiose aus portugal. die ent-platten wurden in den letzten drei jahren wohl etwas geschont, dafür war man in schweden im urlaub & hat ausser den geilen volvo-karren sowohl disfear wie auch den lokalen death metal entdeckt. tempomässig hauen sie noch immer ordentlich auf den putz, und der crustcore schimmert auch nach wie vor durch, aber insgesamt ist das ganze doch etwas "sauberer" als die letzte lp.
10.--

sin logica
fuel of death
da sind sie wieder, die kerls! die band aus luzern ist ja nun auch schon seit einer gefühlten ewigkeit aktiv, bei den platten lassen sie sich immer ein bisschen zeit, und nun gibt'd doch mal wieder was neues. nach zwei eps und einer lp der zweite longplayer von sin logica, und zu hören gibt's noch immer krachenden hardcore-punk mit melodie und nem ordentlichen klacks motörhead (driller killer finden sie bestimmt auch ganz dufte). 12 songs, und wo die erste lp noch ab und zu richtung crustcore schielte wird hier im gegenzug dafür die gitarre nochmals ordentlich gewürgt. coole sache! und wir freuen uns natürlich, dass das teil bei uns erschienen ist. nen download-code gibt's auch hier nicht, aber die aufnahmen liegen auch noch als cd bei.
12.--

sin orden
raices de resistencia
da sass der gute nicolas vom les nains aussi-label eine ganze weile dran, jetzt ist das ding endlich fertig & draussen! sin orden aus chicago spielen schnellen, punkigen oldschool-hardcore à la los crudos, ohne aber einfach nur eine kopie zu sein. hier auf der lp sind die aufnahmen aus den jahren 2000 bis 2005 versammelt, die bereits auf verschiedenen singles und samplern drauf waren. die lp kommt im schicken gatefold-cover, da ist neben den texten auch noch eine ausführliche einleitung der band abgedruckt, verfasst vom los crudos-martin.
12.--

six-score
lebenräume
six-score kommen aus wien und spielen grindcore. hier gibt's 18 songs, für das genre kommen die recht abwechslungsreich daher und gerade der sänger macht das anhören erträglich - er brüllt. kein gegrunze, kein geröchel - gebrüll! auch sonst schimmern hier immer mal wieder die ganz alten einflüsse à la extreme noise terror durch.
13.--

skaven
discography
die gesamte discografie von skaven aus oaklnad. die band existierte vergleichsweise nur kurz, war aber ordentlich aktiv und produktiv in dieser zeit. in dieser zeit haben sie eine split-lp mit dystopia, eine single und eine split-single mit stormcrow aufgenommen. die musik ist stark von altem england-crust wie auch von dystopia und konsorten beeinflusst, man reibt sich auch gerne an der grenze zum metal und die ab und zu vorgenommenen bewusstseinserweiterungen hört man auch gut heraus. spannende band, die deutlich aus der masse herausragte. die platte kommt mit einem dicken heft mit viel zu lesen (songtexte, tourbericht) und zwei postern (skuld).
10.--

the skunks
s/t
the skunks aus winterthur sind schon einige jahre unterwegs, entsprechend wird sie auch der eine oder andere kennen. hier nun auch auf vinyl, und da wird ordentlich geprügelt und gebrüllt! deftiger hardcore-punk aus der nietenkaiser-ecke, die texte tönen auch nicht nach fröhlichem knabenchor & passen entsprechend bestens zur musik. die platte ist sehr schön aufgemacht, daneben gibt's noch ein poster und ein grosses textheft dazu. (diy)
12.--

slow worries
s/t
wie bereits anderswo geschrieben kommen von contraszt records nie enttäuschungen, dafür oft überraschungen - so auch die platte von slow worries aus holland. man könnte indie-rock dazu schreiben, und viel 90er indie-rock wie auch ein wenig post-hardcore hört man denn auch raus. eine tolle sängerin, schöne melodien und gitarren, die öfters an hüsker dü erinnern, fallen hier ebenfalls auf. urgent, catchy and just plain beautiful!
12.--

social crisis / monday suicide
split
social crisis (aus polen) sind einfach nur grossartig - wer die band bereits kennt, wird uns zustimmen, die anderen holen das bitte nach. crustcore, der mehr als nur kurz an cop on fire und auch ekkaia erinnert; sehr gut, das hier! monday suicide (aus weissrussland) sind dann zumindest tempomässig etwas punkiger. gut angepisster und ordentlich rotziger hardcore/punk, der gesang in russisch passt auch ausgezeichnet (diverse diy labels, wir haben unsere von crustatombe).
12.--

social enemies
downfall of humanity
vinylversion des demos aus 2016, rauher & wütender hc/punk aus leipzig. 8 songs, poster, farbiges vinyl und bedruckte innenhülle. cool!
10.--

sokea piste
valikasi
all-star-band aus finnland, und die platte hier ist denn auch nichts alltägliches. sehr abwechslungsreich; bisschen derbe, dann geht´s hardcoremässig straight nach vorne ab, noise/hc à la´die kreuzen' darf auch nicht fehlen, und ´ne menge post/punk gibt´s auch. zur platte habe ich unter anderem dieses review gefunden: von allen drei heutigen ektro-records-scheiben ist "välikäsi" sicherlich diejenige, zu der "normale" musikhörer am leichtesten zugang finden. das liegt daran, dass der hardcore-punk-bastard der finnen zwar nicht alltäglich, aber dennoch recht schnörkellos daher kommt und direkt ins ohr geht. das klingt nach ranzigen, kleinen kneipen mit stahlfelgen als lampenschirmen und leopardenfell an den selbst gezimmerten blumenkästen im inneren, an schuppen mit aufklebern und graffitis auf der toilette, wo bier und schnaps und schweiss eine unzertrennbare mischung eingehen. geile riffs, eine raue, dreckige produktion, einfache und überaus effektive songstrukturen, die sich auf das wichtigste konzentrieren, tempowechsel - was will man mehr? dazu noch einen hund auf dem cover, der auf einen roten teppich pisst - was für ein statement! dabei muss es noch nicht einmal immer in die fresse geben, sondern sokea piste sind durchaus in der lage, auch bei gedrosseltem tempo punkten zu können. und trotzdem sind es dann doch eher die schnelleren, treibenderen stücke wie "samassa veneessae" oder insbesondere "pimeaeae voimaa", die die platte so gut machen und einen dazu bringen würden, sich die jungs beim nächsten konzert auch mal live anschauen zu wollen. neu erfunden wird hier gar nix, klar, aber dafür alles auf so überzeugende art und weise umgesetzt, dass man "välikäsi" einfach nicht wirklich viel vorwerfen kann. eigentlich gar nichts, um ehrlich zu sein. also kaufen!
13.--

spitting nails
s/t
manchmal geht's schnell: die band war letzten herbst in der schrottbar. "habt ihr eine platte dabei?" "nee, bisher nur aufnahmen. wir suchen noch ein label". ein paar flaschen tegernsee lager hell später lag dann ein schon recht krakelig beschriebenes stück papier auf dem tresen: spitting nails kriegen "eine geile platte" und rinderherz macht die. paar monate später klingelt dann die spedition & liefert die fertigen dinger ab.
spitting nails sind aus hamburg & bremen und es sind ex- und aktuelle mitglieder von bands, die ihr gut findet. hier gibt's ordentlich brachialen hardcorepunk, ab und zu wird ein stoner-riff eingebaut und gelegentlich (aber wirklich nur gelegentlich) kriegt entsteht sogar der eindruck, dass man black metal nicht so übel findet. tempo-mässig ist so einiges möglich, und die platte ist nicht nur super produziert sondern auch abwechlsungreich genug, um nie langweilig zu werden - bei 12''-platten leider auch nicht mehr selbstverständlich (rinderherz / dreams come true).
12.--

spitting nails
underwhelming goodness
zweites werk der hamburger - nur noch zu dritt, was die krachmacherei hier aber nicht einschränkt. die platte ist ein wenig stärker hardcore-beeinflusst als der erstling, nichtsdestotrotz gibt's hier immer noch den eigenen spitting-nails-sound, heisst heavy (ja genau: heavy!) rock, d-beat, blastbeats und, überraschung!, hardcore. den 90er emo-einschlag führt man auch noch mit und lässt ihn zwischendurch auch gerne mal an die frische luft. alles ziemlich düster und wenig lebensbejahend. man könnte hier zum beispiel noch alpinist oder auch his hero is gone als ungefähre richtung aufführen, wir verweisen lieber auf zeroid (rinderherz / flowerviolence / tanker / potato / total punk).
12.--

strafplanet
freizeitstress
strafplanet aus graz vertonen hier einen wutanfall derart gekonnt, dass sich einem die nackenhaare aufstellen. hardcorepunk, der das gaspedal ordentlich durchtritt, den gitarren das eine oder andere feedbackgequitesche zusteht und die saiten vor dem loslegen runtergestimmt hat. leider nur neun songs auf der platte, dafür alles durchgehend hits! (contraszt)
12.--

street eaters
the envoy
die lp wurde im underdog zine sehr schön besprochen: megan march und john no haben mit "the envoy" ein konzeptalbum eingespielt, das auf der dystopischen, geschlechtsrevolutionären, anti-autoritären autorin ursula k. le guins und ihren einflussreichen bücher "the dispossessed" und "die linke hand der dunkelheit" basiert.
„the dispossessed“ schildert bspw. den gegensatz zwischen einem kapitalistischen planeten sowie einem kargen planeten, auf dem eine klassenlose gesellschaft lebt. der minimalistische sound entwickelt eine kraft- und druckvolle dynamik, die das duo erzeugt, ein spannungsgefüge, das neben dem dominanten blubbernden basslauf, noise rock und wave-aspekte töne hervorbringt, die wie in "take what i don't need" harmonie verweigert und eine klanglandschaft lautmalt, in der raum und zeit verwischen, in der fiktion und spekulation, spoken word und trash kreative prozesse ermöglichen. impulsgeber für ähnliche gedankenexperimente, die offenbar auch le guins schaffen beeinflusst hat. eine weniger offensichtliche wahrheit über die menschheit ausdrücken und ihr, aus einem bestimmten winkel betrachtet, androgynes wesen erforschen. das spiegelt das konzeptalbum wider und greift eine mitreissende geschichte über risiken und ambitionen auf, in der die liebe und andere menschliche eigenschaften in einem neuen zusammenhang dargestellt werden. insbesondere die rein instrumentalen songs erschaffen eine bizarre klangwelt, in der eingestreute effekte wie feldaufnahmen, planetenschwingungen, kometen, gletscher knacken, seelöwen mit tonalen unterwasser-sonar, eine modifizierte karaoke-box eine ästhetik hervorbringt, die eigenschaften und -arten wie natürlichkeit, respekt, ungewissheit, unbestimmtheit und uneindeutigkeit reproduziert (contraszt).
10.--

terra mater
holocene extinction
von terra mater aus australien gibt's runtergestimmten, schlecht gelaunten neocrust/d-beat, derben zweistimmigen gesang und cello / geige. schifosi, ekkaia oder auch ashkara sind andere bands, die hier immer wieder als vergleich herangezogen werden - wem die was taugen kann hier bedenkenlos zugreifen (les nains aussi).
10.--

test
especies
grindcore its ja bekanntlich nicht unser fachgebiet, daher kopiere ich hier einfach mal eine geklaute beschreibung rein: test is a two-piece hailing from são paulo, brazil that constructs a technical and menacing hybrid of grindcore, black metal and death metal that's unapologetic in it's delivery. these two dudes make an incredible amount of noise consisting of blown out guitar riffs that range from absolute shredding to heavy sludge grooves, the drum work is inventive and incredibly brutal and it's all topped off with ferocious vocals howls.
10.--

tjänstevapen
dömd
14 songs der band aus göteborg, der crustcore-volvo bleibt für einmal in der gargae, dafür gibt's hier klassichen ungehobelten schweden-hardcore-punk mit ordentlicher d-beat-kante (rödel rec./ farewell rec.).
12.--

tomorrow's hell / tummo
split
das label phobia records schreibt dazu: long time awaiting split-lp between hardcore stoner tummo (ex more bad news, gospel of the future) and crust core maniacs tomorrows hell (ex mass genocide process). tummo will bring you downtempo hardcore in the vein of eyehategod, high on fire or weedeater. crust side of this split will take you back in times when warcollapse, bombraid, 3 way cum or wind of pain were on top lists of every crusties around the world. it comes in nice sleeve with awesome artwork on purple vinyl with download card.
13.--

trigger / abjured
split
hatten wir schon einmal welche hier & die waren ratzfatz weg. nun gab's nochmals nachschub, und so tönt das: grindcore-split, einmal deutschland, einmal schweden. von trigger eher so alte schule-gekloppe, während bei abjured noch bisschen death metal reinfliesst.
12.--

tuna
o mudo mundo com a nossa voz
von einem der label dazu: awesome punkrock from brasil. think of gorilla angreb, the estranged or wipers w/great female vocals. tuna is a word from portuguese that means: students, vagabonds, punks, laziness lovers, outsiders that run a musical group and organize concerts, living almost like nomads - not the fish. the name fit perfectly, make music to show there..s something else, some differet life out of this eficient work society based on labeling peoples diversity. life is bigger than this. we want to help people to remember that.....with ex-members of execradores, amor protesto y odio, diskontroll (diverse diy labels, wir haben unsere von les nains aussi).
12.--

unhaim
s/t
nach der ep nun endlich eine komplette lp von unhaim aus biel, und die ist wirklich rappelvoll... sehr geiler crust-punk, der genug abwechslung & melodie besitzt, um nicht wie ein weiterer aufguss der ganzen krustensuppe zu tönen. rockt ohne motörhead-einschlag, hat melodie ohne nach tragedy zu tönen und ist abwechslungsreich, ohne nerviges gefrickel und tausend tempowechsel pro song zu haben. sehr, sehr gut! gesungen wird in schweizerdeutsch und englisch, und paar samples wurden auch noch reingeknetet...verpackt in einem äusserst schicken siebdruck-cover mit bedruckter innenseite, bedruckter innenhülle mit sprayerei auf der anderen seite, und musik gibt's gleich auf drei seiten der platte.
12.--

v/a
dimorna skingras volume 3
cool, der schweden-sampler geht in die dritte runde! wiederum einige bands zu entdecken; dieses mal gibt's songs von fucktards, grace will fall, shitfucks, vinnarcirkeln, soteld, idiot ikon, blaslampa, aderlata, a.r.s.e.l. und murderig murders.
10.--

v/a
dimorna skingras vol. 4
bereits die vierte ausgabe des schweden-samplers, dieses mal hat's auch ein paar altbekannte bands (mit neuen songs) drauf: selkäsauna, vanvett, belta 53, gefyr, the bristles, rövsvett, noll iq, kalla händer, panikattak und no krangel.
10.--

v/a
1985 - 2015: omaggio a nerorgasmo
dreissig jahre nach deren erscheinen wird die erste ep von nerorgasmo von gerda, tutti i colori del buio, storm(o) und chambers gecovert, und da drehen schon einige am rad deswegen. die vier bands drücken den songs ihren eigenen stempel drauf und so gibt's hier die spannweite von nioisigem hc-kram bis zu death rock / black metal zu hören. einseitig gespresst, siebdruck auf der zweiten seite und die pvc-hülle ist ebenfalls bedruckt. schicke sache, das hier (shove rec.).
10.--

v/a
gisi-sampler
die gisi in winterthur kennt ihr wohl alle, immerhin gibt’s das hausa seit 21 jahren. was ihr noch nicht kennt ist der gisi-sampler, den gibt’s auch erst seit ein paar tagen. auf der platte hat’s 13 songs, davon sind 12 unveröffentlicht. musikalisch geht so einiges, von punk über hip hop zu crust und zuckersüssem elektro-pop (mein favorit auf der platte), viele der songs mit gisi-bezug. zur platte gibt’s ein dickes beiheft.
14.--

vibromaniacs
lost in the time tunnel
garage punk/rock'n'roll, nicht ganz so trashig aufgenommen wie die meisten bands aus dieser ecke. und für einmal nervt auch die hammond-orgel nicht. 13 songs; coole sache - der frühling kann kommen! (maloka).
12.--

vidro
allt brinner
neue platte auf kink records, und der schreibt dazu: recht neue band aus stockholm/schweden mit ein paar alten bekannten von u.a. diagnosis? bastard!, bad nerve, trots, kurt i kuvös und queer'd science. nach ihrem 8-song demo tape von ende 2017 gibts hier jetzt den ersten longplayer mit 11 neuen songs. musikalisch gibt's hier angepissten mid-tempo punk-rock mit weiblichem gesang und schwedischen lyrics. die platte kommt im schicken 350g cover mit inlay!
12.--

violet cold
desperate dreams
die lp war auf der label-liste von looney tunes und wurde als mix aus black metal und 80s electro-pop angekündigt, das ganze produziert von einem ein-mann-projekt aus aserbaidschan. tönt spannend, haben wir bestellt & seither läuft die platte fast ununterbrochen. die beschreibung tönt nach etwas durchgeknalltem, ist es aber nicht, sondern mehr oder weniger perfekt aufeinander abgestimmte stile und parts, die - man wagt es kaum zu schreiben - einfach nur schön sind.
noch ein bisschen inline rumsuchen und dann findet sich zum beispiel das hier: valiant smatterings of joyous keyboard help make this album a confusing juxtaposition. i have to say at this point, it’s touching me in places that have never been touched before. the track “desperate dreams” is like salted caramel.  it was wrong until i realised it was just different, and that I like this different, and suddenly it’s delicious as hell. the only thing i can relate this album to in real life is a superb acid trip. the walls are moss and you want to lick them and you are overcome with the feels, the entire rainbow of them. “endless journey” is another track that yields the same response. oder aus dem ox dazu: "(...) doch was ich da höre, ist eine wirklich aussergewöhnliche kombination aus black-metal-schlagzeug-geballer und entsprechenden vocals und gitarren sowie einer prägnanten synthie-linie, die sich durch alle songs zieht und mich an den pionier-einsatz jenes instruments in „lucky man“ von emerson, lake & palmer erinnert. dadurch gewinnt die genretypische nachtschwärze des black-metal-soundgerüsts eine seltsame, melodiöse leichtigkeit, ja man könnte beinahe schon eingängigkeit sprechen. zudem hängt ein feiner teppich aus einer streicherähnlichen soundtextur über der musik, die damit einen fast schon symphonischen einschlag bekommt."
12.--

violent frustration
peace was never an option
ein freund von mir hat sich diese lp gekauft und meinte danach dazu: "könnte 2018 die lp werden, die aufgelegt werden muss, wenn die arbeitskollegen mal wieder nerven", also: dampf ablassen vor den boxen. dazu bieten sich diese 16 grind-kracher gerade zu an, oder wie das truefrykt-zine schreibt: die songs laden dazu ein, sachschaden zu verursachen. aber lest selber: über 16 songs bieten die berliner feinstes geschredder irgendwo zwischen death toll 80k und alten napalm death. die metallischen riffs zünden sofort und sind extrem eingängig und der gute wechsel zwischen tiefen death metal-growls und aggressiven screams sorgt für eine angenehme dynamik. schon der opener „obedient dogs“ zeigt, dass sich violent frustration nicht verstecken müssen. fieses blastbeat-geballer und ein downtempo-part laden dazu ein, sachschaden zu verursachen. mein persönlicher lieblingstrack der scheibe ist „philosophy of hypocrisy“, eine langsame death metal-dampfwalze, die gerade mit dem extrem stimmigen refrain überzeugt. „philanthropy. hypocrisy“ – mit einem mächtigen growl werden die beiden wörter zu einem verdammt coolen riff herausgeschleudert, danach geht es schleppend weiter. langeweile kommt bei dieser platte auf jeden fall nicht auf, eintönig wird es auch zu keiner sekunde. violent frustration gehören zu den interessanteren bands dieser tage im grind-genre. neben viel zu vielen stumpfen goregrind-kapellen stechen die berliner durch punk-attitüde und abwechslungsreichen sound heraus.
„peace was never an option“ ist eine richtig gute grindcore-scheibe, die bestens unterhält. die berliner reihen sich ein neben anderen frischen, europäischen grindbands wie teething und teethgrinder (rödel records).
12.--

vlaar
s/t
wurde auch mal zeit - die band aus frankreich gibt's seit 2010, hier die erste platte. 8 songs, "moderner" crustcore (manche sagen neocrust dazu) mit einigen alten bekannten in der band. sehr schön aufgemacht, von der band selber aufgenommen (praktisch, wenn der gitarrist das disvlar-studio macht), gemixt, gemastert, die cover haben sie auch grad noch gedruckt.
10.--

warsong
the caravan e.p.
warsong aus spanien haben sich aus den überresten von insomnio und no escpae gegründet. melodischer punk, der sofort ins ohr geht und stark an die klassiker von adolescents, freeze, dag nasty oder all erinnert! 4 neue songs plus eine wipers-coverversion.
10.--

we are idols
powerless
das zweite album der polen. ein cooler mix aus black sabbath, entombed und motörhead, und an den d-beat erinnert man sich ebenfalls ab und zu.
10.--

weak ties
s/t
mal wieder ein egeklaute beschreibung, weil's grad so gut passt: über eine endgültige genre-einordnung lässt sich streiten, aber klar ist, dass weak ties gnadenlosen, wie ultraschnellen 80er hardcore punk aus den boxen feuern, mit dem ihr, bei richtiger lautstärke, eure mitbewohner oder nachbarn zur weissglut treiben könnt. das warten hat sich auf jeden fall gelohnt, denn die lp enttäuscht kein bisschen und konnte die hohen erwartungen komplett erfüllen. punch treffen auf holy, und das alles aufgenommen bei charles bronson in der garage (contraszt).
10.--

weiche
s/t
die label-beschreibung passt ganz gut, daher setze ich die gleich mal hier rein: 11-song vinyl-debüt mit knapp 35 minuten spielzeit. musikalisch gibts hier brutalen, düsteren und extrem angepissten hardcore-punk mit mathcore-einschlag und metal-kante. meist bewegt sich die geschwindigkeit im mid-tempo bereich und der sound klingt schön räudig und dreckig. druckvoller bass, ein schlagzeug weit weg von typischen 1/4-takten, eine schwere runtergestimmte gitarre und der gröhlend kehlige gesang gleichen einem schlag in die fresse und strotzen nur so vor negativität. dark music for dark times! (kink)
12.--

wojczech
pulsus letalis
und wenn du denkst, du hast ein paar sehr gute grindcore-bands entdeckt, dann kommen die pioniere aus rostock & zerstampfen dir gnadenlos die neugewonnene freude! wojczech existieren seit einem gefühlten jahrhundert und kloppen & blasen immer noch alles und alle weg! auf pulsus letalis gibt's 12 songs, ab und zu mit ner schippe death metal und dass die band ihre wurzeln im hardcore-punk hat ist nach wie vor unverkennbar. richtig so!
12.--

wolfenstein
staedter
die band hat sich nach dem deutschen poeten alfred wolfenstein benannt. und die platte hier basiert auf dessen gedicht staedter. konzeptarbeit also. das wurde sehr gut umgesetzt, musikalisch geht's in die alpinist / jungbluth-ecke und auch lyrisch ist das teil hier interessant. im textheft gibt's neben den texten einiges zu sagen - sehr schön, dass es immer wieder bands gibt, die sich diese mühe machen und daneben auch noch was zu sagen haben.
13.--

wound
s/t
sechs songs von den finnen - schwer, zäh und schlecht gelaunt, was sich hier aus den boxen schleppt. da zieht man am besten gleich noch die vorhänge zu und macht sich eine flasche billigen schnaps auf.
10.--

wwk
bestie mensch
die platte kam ursprünglich 1994 raus & dank sm musik ist sie wieder / weiterhin erhältlich - super sache! "bestie mensch" ist eine der besten deutschsprachigen hc/punk-platte - rauher und aggressiver hardcorepunk, weit weg von allen klischees.
10.--

zerum / rivers run dry
split
zerum sind düster, schwer und zornig, da wird alles zermalmt, was sich ihnen in den weg stellt. wer bands wie isis oder neurosis gerne mag, die aber gerne mal etwas kaputter hören möchte, der wird zerum mögen.
von rivers run dry gibt's düsteren, "modernen" crustigen d-beat hardcorepunk.
12.--

zone infinie
rester fuir
hop, was neues aus frankreich. kannte die band bis jetzt nicht & bin positiv überrascht. punkrock, logo, eher gemässigt, mit melodie & melancholie, der einfluss der so beliebten franzosen-oi-bands (traitre, t'connais?) schimmert ab und zu durch und passt bestens zur düsteren grundstimmung, die die band hier erzeugt.
10.--

 

active minds
religion is nonsense
eine der dienstältesten diy-bands mit 12 neuen punk-trashern, und worums' textlich geht, werdet ihr wohl bereits gemerkt haben... das cover gibt's gedruckt als backpatch dazu (loony tunes).
10.--

days of desolation / travolta
split
die belgier, diese kerls! sind nicht nur wütend und angepisst, sondern verpacken das ganze auch noch gekonnt in lärm. zweimal fastcore/grindcore, der nicht nur sehr gut gespielt, sondern auch noch sehr abwechslunsgreich ist, sodass die split hier gerne auch gleich mehrmals am stück durchgespielt werden kann. travolta mit 10 knackigen stücken, days of desolation - die einige mal an pack erinnern - auf der flipside mit 5 knallern. gerne mehr davon.
10.--

dissystema / earth today
split
dissystema (usa) spielen 1a d-beat-kruste, hier noch derber und weit weg von dem ganzen tragedy-zeugs; earth today (finnland) gehen dann mehr in die klassisch finnische old school-ecke - rauher und schneller hc/crust (undislessed)
8.-

jesus bruiser
a polictical treatise in six parts
sechs songs (welche überraschung) von jesus bruiser aus bristol. mix aus hc/punk und etwas crust mit wechselgesang. faltcover mit allen texten & zusätzliches beiblatt mit statements und adressen.
8.-

remissions
s/t
allstar-band aus finnland, mit leuten von another sinking ship, no kids, derrida, armageddon clock und end begins. es ist sehr schwer, remissions zu beschreiben, aber vergleichbar sind sie auf jeden fall mit integrity, gehenna oder ringworm, wobei auch ein wenig catharsis oder rise & fall durchschimmern... (face your gods).
10.-

setiembre once
no estamos a salvo
aus dem ox dazu (weil's grad so gut passt): uruguay? hell yeah! setiembre once, das ist thrashcore aus montevideo, und dass es, wie bei südamerikanischen bands kaum anders zu erwarten, etwas härter zur sache geht, darauf verweist schon der erste titel: „play fast or die“. gesungen wird hier allerdings durchgehend auf spanisch. „no estamos a salvo“ kommt als weisses 10“-vinyl mit knallgelbem cover im us-skatepunk-style.
10.--

sick of stupidity
one shot, one kill

11 songs der holländer, die für euch grind-freaks da draussen wahrscheinlich das blastbeat-paradies bedeuten. die wonderbox schreibt dazu: it’s unhinged, it’s nasty, it’s good (rödel rec.).
10.--

silence
mad civilization
die kamen aus polen und spiel(t)en den damals wie heute so populären epischen düster-crust mit ordentlich melodie und tempowechsel (les nains ausi).
10.--

the sublinguals
anger
die band aus der ostschweiz hat in letzter zeit anscheinend grad einige überrascht - immerhin existieren sie bereits seit fast 20 jahren und haben jetzt ihre dritte platte rausgebracht... und waren uns (und eben nicht nur uns) bis heute nicht bekannt. schön, dass das nun geändert hat. die sublinguals spielen auf "anger" eine melodische mischung aus punkrock und hardcore, der einige male an die ersten melodycore-bands erinnert - halt eben mit melodie und einem sänger der nicht nur brüllt, trotzdem ist das hier definitiv kein bubblegum-weichspüler-mist, dazu wurde genügend rotz untergemischt.
10.--

active minds
bury the past : build the future
first active minds release in a few years, and as essential as ever. side a kicks off with three more melodic numbers that are up there with their greatest efforts. side b then hits you with ten (!) ragers, pure anger. as always, you get a booklet with lyrics and explanations.
5.--

active minds
new puppets - same old machine
"we're still angry" heisst der letzte song auf dieser platte, und man glaubt es ihnen sofort. das hier war die platte zu den britischen wahlen 2015 und man kommentiert das ganze ziemlich angepisst. noch immer gibt's einen mix aus hc/songs und punk-krachern, aber selten hat mir die band so gut gefallen wie hier. coole single!
5.--

alien placenta
scheisse, die donuts!
erste veröffentlichung auf abfall records, und mit dem plattentitel kann man ja nicht daneben liegen! hardcorepunk in angenehmer geschwindigkeit (also nichts da mit geschwindigkeitsrausch und so) mit einer ordentlich angepissten sängerin. so soll das tönen! und das hier tönt nicht nur ausgezeichnet sondern sieht auch noch schick aus; farbige labels & so. ich tät' mal sagen: zuschlagen!
5.--

azotobacter
s/t
da schrieb das label dazu, dass das was für leute sei, die hevn, witch hunt und aus-rotten mögen. spannender mix, also haben wir das mal bestellt und - täterätätääää - die beschreibung passt ganz ordentlich, speziell aus-rotten dürfte in der musikalischen sozialisation der band eine wichtige rolle gespeilt haben (byllepest).
5.--

bannlyst
s/t
gleich vorneweg: das hier ist die neuauflage! also nix da mit schnäppchen machen & dann teuer auf ebay verhökern. wer aber noch immer platten kauft, um sich die dann auch anzuhören, der sollte sich dieses teil hier sichern. bannlyst waren eine hardcorepunk-band aus molde/norwegen, waren in den 80ern unterwegs & gehören heute (zu recht) zu den klassikern unter den norwegischen hc/punk-bands.
5.--

ben bloodygrave / bad taste paranoia
split
ben bloodygrave aus berlin bietet zwei elektro-/synthie-punk-stücke, düster und tanzbar; mit schleimkeim-mässigem gesang. auf der bad taste-paranoia-seite gibt's das debut vom solo-projekt des dividing lines-bassisten. drei düstere punknummern mit drumcomputer mit ganz dickem fliehende stürme-einfluss. sehr cooles teil!
5.--

black code / lust for death
split
zweimal hc/crust aus besancon. black code haben bereits zwei lps draussen, die wohl einige plattenspieler in schutt und asche verwandelt haben. auf dieser split hier gibt's nachschlag in form von zwei neuen songs. lust for death stehen dem in nichts nach.
5.--

black hole of calcutta / reciklaje
split
4 songs, zweimal d-beat/neocrust und zweimal hardcore-gedresche, einmal usa, einmal peru. schön aufgemacht ist das ganze noch dazu.
5.--

bombangrepp
förrådd av samhället
name & titel verraten die herkunft bereits, und so ist es dann auch nicht besonders schwer zu erraten, was hier musikalisch zu erwarten ist: derber d-beat-crustcore aus schweden, kurze songs und ordentlich tempo!
5.--

boredom / sand creek massacre
split
scm machen trash-punk-crust und man kann merken, das sie suktion aus schweden ganz geil finden! boredom kommen mit dunklem hc-punk-crust daher (contraszt)
5.--

born for slaughter / myteri
split
profane existence. schreibt dazu: when putting on this record, i did like most and started flicking through the lyrics. born for slaughter from skopje/struga (macedonia) are poetic and reflective in their views of the world. with that they also have great contrast and variance in their sound. going since 2011 they have done two european tours, a split lp with silence means death and now this superb split 7′with myteri. on this, they open with the song “prison’s abyss” which is a complex song consisting of many different and connected changes. there is a twitchiness, perhaps a dark unease that resonates from every note. their next song “dead life” is threatening and has an unrelenting tension that is just ready to burst. but still multiplex in it’s arrangement. you could label them crust, as clearly that is there. but there is so much going on musically it makes them very authentic and not just doing the excepted conventional.
born for slaughter and myteri have gigged together in the past, which eventually brought about the idea for sharing a split together. both are well suited as they are step above a lot of bands. myteri have ex-members from exceptional swedish band eskatologia. they mix elements of metal, crust punk, hardcore with the melodic. there are obvious comparisons of tragedy or maybe victims. but i only compare them due to the innovative harmonies of the dual guitars throughout both songs on this. myteri are undoubtedly heavily crafted with their numerous guitar runs and bass lines going through every verse and chorus. i would call it sophisticated dark hardcore, but that would sound a tad posey for a sound that is so enraged. tense attacking dual guitar and vicious sounding vocals, that you have to listen to over and over again. they have a new album coming out this year called “ruiner”. this ep is a must for the collection.
5.--

breakout
never give up!
dazu wurde im plastic bomb folgendes geschrieben: bei breakout stehen spikes, iros und nieten hoch im kurs. das sieht man auf dem bandfoto des backcovers und der zeichnung des frontcovers. hier versucht ein nietenpunk schreiend gitterstäbe zu verbiegen und auszubrechen. breakout eben. nicht neu, aber das artwork wurde ganz cool gestaltet, macht optisch was her und passt auch zur mucke. die orientiert sich an bands wie den casualties, krum bums, varukers und the unseen. klassischer 1-2-3-4-pogopunk mit ebenso klassischen titeln. die lauten "still alive", "never give up" und "they won´t stop". viel punk, viel klischee. aber solange die welt so scheisse bleibt wie sie ist, solange...
5.--

brut
footsteps - doppel-single
8 1/2 songs von brut aus rorschach & umgebung; da sind ein paar cwill-leute am werk, und obwohl brut anders tönen merkt man die erfahrung deutlich. hier gibt's ordentlich hardcore, aber hallo, so mit mosh-passagen und gang-vocals. ab und zu noch bisschen metal-core schimmert auch noch durch. das ganze ist als doppel-single im gatefold-cover auch sehr schick aufgemacht; kompliment ans label (strongly opposed)! und jetzt bin ich auch endlich drauf gekommen, an wen mich die sängerin erinnert: an beginning of the end (wer die band nicht kennt: das ist ein kompliment).
8.--

butter
evil
die platte war ja eine ordentliche zangengeburt & nach einer gefühlten ewigkeit ist die single nun endlich da! drei songs von butter aus biel, hier liefern drei geübte krachmacher/-innen punkrock (das romp weist darauf hin, dass das hier kein stonerrock ist - merci!) ab, wo definitiv mehr drin ist als nur mit dem fuss zu wippen! "evil" ist ein richtiger hit geworden, die beiden anderen songs sind etwas schneller & ebenfalls sehr gut. das ganze (inkl. dem cover-motiv) in diy-manier produziert und von der band selbst rausgebracht.
5.--

butter
the pelican has landed
ich glaube, die werden langsam alt... da wird der sänger von einem auto abgeschossen, und als konsequenz stampft er nicht die karre ein, sondern widmet der fahrerin einen song (und nein, nicht "idiot", sondern "margot"). hehe... vier neue punkrock-songs von butter aus biel, zweimal schnell, zweimal im midtempo. schickt aufgemacht mit mini-poster-textblatt & wiederum von der band in eigenregie veröffentlicht.
5.--

cancer spreading
suffering
die italiener werden mit jeder platte besser! drei songs, stenchcore und ab und zu mal bisschen sludge reingeknetet. und ich würde mal sagen, die haben nicht nur den "stench" bei deviated instinct geklaut, hehe... die platte gibt's als limitierte ausgabe für die 2017-tour (grindblock).
5.--

cancer spreading / fatum
split
cancer spreading aus bologna spielen stench kruste, die ordentlich von altem death metal-kram beeinflusst ist. hier gibt's einen neuen song aus der selben aufnahme-session wie die songs für die split-lp mit last legion alive. von fatum aus moskau gibt's dann - surprise, surprise - stenchcore! die mögen hellbastard, axegrinder wohl genau so wie bathory, hellhammer und natürlich wodka!
5.--

combat wounded veteran / scrotum grinder
split
well known screamo paired up with well known grind, ausserdem in einem sehr schicken cover (burrito).
5.--

crude
smash the wall for freedom
zwei songs, die sie 2012 in finnland (vor der euro-tour) aufgenommen haben. nach wie vor 1a geboller-hardcore aus japan, da lächelt nicht mal mehr die hello kitty auf dem cover...
5.--

czas zlamac prawo
orwell was right
coole polen-kruste, die ordentlich wummst ohne in stumpfes geböller abzudriften - da kommt das 90er jahre-feeling mal wieder hoch...verpackt im siebdruck-cover, inkl. texte und englischer übersetzung davon (hasiok).
5.--

daily ritual / the stops
split
je zwei songs von den stops (aus portland) und daily ritual (aus singapur), melancholischer punkrock mit düsteren nuancen - sehr schön.
5.--

die wrecked / krass kepala
split
die wrecked stem from leicester, uk, and bring forth a raw punk sound with a real gritty fast sound and gang vocals played ferocious hardcore punk rock. die wrecked share the vinyl space with counter part from the otherside of the world in the form of indonesian punks krass kepala who have a rocking hardcore punk sound with a rawness of d-beat sound and motorhead-esq rock vibe topped by bending guitar solos.
5.--

discunt / internt oppgjor
split
da klaue ich doch am besten gleich mal die beschreibung aus dem maximum rock'n'roll, weil sie so gut passt: discunt remind me of early 90s bay area snotty filthy punk (think filth/blatz split). multiple vocals, catchy, bouncy track delivered with complete disregard for melody, even tough they are packed with hooks. internt oppgjor are really just a slightly more ferocious version of the same animal, with a subtle metal tinge and untamed guitars doing all kinds of wild style deep in the mix. this whole record feels like a time warp in the best possible way. both bands are from oslo, and both bands are killer (byllepest).
5.--

dishonorable discharge / peacebastard
split
das label schreibt dazu: auf dieser ep finden sich zwei der momentan besten hardcore-punk-bands in europa. beide bringen einige der coolsten musikalischen aspekte der 90er-jahre zurück. ich spreche hier nicht von bands mit dürren, tierproduktfreien jugendlichen voller selbsthass, die ein komplettes konzert auf den knien absolvierten und für ein publikum spielten, das mit verschränkten armen vor der bühne stand, mit rucksäcken auf dem rücken. ich spreche von bands, die schnellen, arschtretenden, rauen hardcore punk spielten, vor einem abgehenden publikum von leuten mit 1,7 promille, die wochenlang nicht geduscht hatten. die split-ep war ein bevorzugtes vinylformat dieser zeit. leider gibt es nicht viele split-eps, bei denen beide seiten ähnlich gut sind. diese scheibe ist die erste split-ep auf heartfirst seit 20 jahren und gehört auf alle fälle zu den ausnahmen. dishonorable discharge (aus oslo) haben schon zwei 7" eps rausgebracht und eine 12" namens "nightmare visions e.p.", die eine der besten punk-platten im jahr 2012 war. peacebastard aus berlin haben auch schon zwei eps raus und arbeiten grade an ihrer ersten lp. bandmitglieder beider kapellen haben einen lange liste von ex- und immer-noch-bands, die hier nicht so viel zur sache tut. diese split-ep rockt von anfang bis ende, drei songs von dishonorable discharge und zwei (plus ein intro) von peacebastard.
5.--

diskobra
a diskobra visszater
8 songs von diskobra aus ungarn, raw d-beat punk mit gesang in der landessprache. die ganze 80's bands aus skandinavien machen hier den grossen einfluss aus, mob47 und protest bengt schimmern immer mal wieder durch. bonuspunkte auch für das cover, mehr klischee geht nun wirklich nicht. aber lasst euch davon nicht abschrecken, die platte ist gut (aback).
5.--

dispair
future is for sale
brutal sounding lo-fi d-beat raw punk from finland. roaring vocals, sharp guitars, hard hammering drums... fünf songs.
5.--

dispense
nothing but the truth
kam ursprünglich 1993 bei no records raus, das hier ist die nachpressung aus 1998 (rödel rec.), also schon ein etwas älteres ding - tut der qualität aber keinen abbruch. dispense waren aus nyköping / schweden, und die leute waren dann auch in bands wie victims oder skitsystem aktiv. sechs songs, klassischer schweden-crust wie ihn etwa totälitär oder disfear zu beginn gespielt haben - und stundenlanges hören von doom-platten hat seine spuren ebenfalls hinterlassen.
5.--

divided minds
strangers
neue band aus zagreb mit ihrer 4-song debüt 7". musikalisch gibt's hier schön eingängigen mid-tempo punk-rock mit sowohl kbd- als auch 80er hardcore-einschlag. geht etwas in richtung zero boys und knallt ganz gut (crapoulet).
5.--

the domestics
pissing on perfection
auf der passenden vinyl-farbe gepresst gibt's hier sieben cover-songs von bands, die die domestics entweder zu ihren persönlichen favoriten zählen oder die die band beeinflusst haben: gauze, angry samoans, out cold, the fall, rudimentary peni und the five strong dropout band.
5.--

doom / electrozombies
split
die erstauflage war nach etwa zwei wochen weg, hier nun der zweite schwung auf rotem plastik. drei songs von doom (davon zwei covers von crucifucks und sacrilege) und zwei songs von den electrozombies, ebenfalls dreckiger crustcore (angry voice).
5.--

drip of lies / river runs dry
split
river runs dry aus ungarn und drip of lies aus polen; zweimal gut gespielter dark-/melodic-/neo-crust.
5.--

e.a.t.e.r.
doomsday troops
da wurde nun einer der letzten heiligen grale des schweden-hardcores geborgen & wiederveröffentlicht...ernst and the edsholm rebels gründeten sich 1982 und nahmen im gleichen jahr noch die chaos cassette vol.1 auf. auf dem bandeigenen "ernst records" erschien dann 1983 die "doomsday troops" ep, und da gibt's coolen rumpeligen knüppel-hardcore (loud punk).
5.--

extended suicide / noll iq
split
coole split! extended suicide (aus dänemakr) spielen schnellen & derben hardcorepunk mit einigen abstechern hin zum klassischen schweden d-beat. noll iq (aus schweden) nennen ihren stil powermangel, ein mix aus powerviolence und - surprise, surprise - schweden d-beat. schweden-geprügel von früher à la krigshot & konsorten schimmert hier ebenfalls ab und zu durch. ein ordentliches geknattere von beiden bands!
5.--

eye for an eye
gtos
vierte veröffentlichung der grossartigen band aus polen. fetter hardcore; sehr oldschool-lastig und mit leichtem hang zum narzismus. den oft angebrachten post regiment-vergleich finde ich eher unpassend (wird wohl vor allem gemacht, da die band aus polen kommt & eine frau am mikro steht), aber punk-wurzeln und eben besagte sängerin sind vorhanden.
5.--

fear of extinction / makabert fynd
split-ep
der d-beat-beater meint dazu: fear of extinction is more and more entered in the history of the czechoslovak d-beat hardcore, their noisy and destructive productions. songs sound like a mix of doom, discharge and classic swedish raw punk … makabert fynd is typical swedish blood, angry and intense sverige hardcore d-beat mangel. you can equate to totalitär with which is personnel interconnection or other names as skitsystem and dispense but this is own heartbeat.
5.--

fight them all
no more orders
hardcore, aber so richtig! wurde auch schon so beschrieben: schon in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren war poznan die hochburg der polnischen hardcore-szene, und auch wenn es zeitweise etwas ruhig um die westpolnische metropole war, scheint die dortige szene aus ihrem winterschlaf erwacht zu sein. fight them all sind eine der bands, die das hc-banner hochhalten. der sound von fight them all orientiert sich im wesentlichen am frühen 80er ami-hardcore und kommt mit einer ordentlichen portion punk und weniger metal aus. "no more orders" ist der perfekte soundtrack für eine skate-session und könnte auch im new york oder orange county 1981 geschrieben worden sein. (extinction records)
5.--

förgiftad
bränd generation
der dritte streich der schweden, die daneben z. b. auch bei makabert fynd, passiv dödshjälp oder vengeance of karma spielen. dementsprechend ist es auch nicht allzu schwierig zu erraten, wie die band hier tönt - schweden d-beat mit bisschen rockkante, der stark an totalitär, herätys oder ab und zu auch an skitkids erinnert (phobia records).
5.--

the franceens
n/a
4 songs, garage punkrock aus york. ordentlicher fuzz auf der gitarre, aber nicht ganz so überdreht wie das sonst in dem genre so üblich ist.
5.--

gasm
dirty beach
ursprünglich als demo-tape erschienen und nun noch auf vinyl gepresst - an welcher band man sich anlehnt sollte durch den bandnamen klar sein (auch wenn die single wie eine hip hop platte aussieht und auf dem backcover vier nette teenies abgebildet sind). auch wenn's nicht ganz an gism heranreicht wird hier doch ordentlich gescheppert.
5.--

gewaltbereit
s/t
nachschub von gewaltebereit! acht songs & wenn deutschpunk, dann so! derbe, rausgekotzt und gegen alles (abfall records).
5.--

godorrhoea
zeitgeist
godorrhoea waren eine englische anarcho-punk-band, die ende der 80er kurz aktiv waren, sehr stark beeinflusst von rudimentari peni. hier gibt's alles von ihnen, was sie jemals veröffentlicht haben, auf einer platte - ausgebuddelt von den looney tunes-leuten und neu gemastert von uncle sned (flat earth rec).
5.--

guantanamo party program / hard to breathe
split
ein heftiges stück plastik! hasiok (eines der label) schreibt dazu: a 7-inch split containing two emotional perspectives on life, relations among people and passing time. nine intense minutes full of touching melodies, solid riffs, omnipresent sadness… frank and unpretentious emo-core and apocalyptic post hard core. the record contains a booklet which is a several-page-long zine with a handful of thoughts and pictures.
5.--

gut feeling
living with ghosts
zweite ep von gut feeling aus north carolina. die bandleute haben ja eine beachtliche vergangenheit & waren unter anderem bei catharsis, undying oder torch runner dabei. die band-erfahrung merkt man gut, auch wenn das steuer vor der weltuntergangs-klippe nochmals herumgerissen wurde und die neue band in eine andere richtung geht. hardcore, nach wie vor, da können die wohl gar nicht anders, aber mehr so in die comback kid-/propaghandi-richtung (und wer jetzt weichspüler erwartet wird garantiert enttäuscht).
5.--

hazarder / livia sura
seasons of gloom, seasons of doom - split
gib einem haufen anarcho.crusties einen grossen beutel gras, und sie mutieren zu stoner monstern...doom/sludge/stoner mtela, runtergestimmt, dreckig und schweeer... so tönen hazarder. livia sura aus rumänien gehen in die ähnliche richtungm, der neanderthal crustie schreibt dazu: amazing song of this quite unique sounding band. dark and gloomy but in the same time romantic, beautiful and pissed. und ja, er rückt die band sogar in die nähe von contropotere.
5.--

the headlines
wake up
vier songs von den headlines aus schweden. powerful punkrock, da taucht sogar ab und zu ein saxophon auf, ohne dass es deswegen in die ska-ecke gehen muss... (goodwill).
5.--

helde / the somberlain
split
zweimal black metal aus spanien, die leute waren auch scon in -zig punkbands aktiv. ein internet-zine schreibt zu dieser platte: this split features two of spain's most hellish denizens vomiting forth demonic black metal that is gritty and cold.  each band has two songs on display and they leave you with no doubt as to their devilish intent! first up is helde and they are the rawer of the two bands.  the first song azken hatsa is cruel and aggressive. darkthrone references can be heard in the midtempo riffing as the track gets underway. disharmonic accents give way to blasts of fierce black metal hatred.  the drumming is definitely the driving force of the song and elicits a frenzied attack during the song's latter stages as sawing riffs flow over speedy hammering drum patterns. loihezko jainkoak begins with cold dissonance and then unloads a storm of vehemence upon your eardrums! this is pure audio violence. half way through the song a darkthrone-ish vibe picks up in its black thrashy riffing. that brings us to the somberlain with its bassy, eruption of aggression and speed from the outset of armageddon. in some way it reminds me a bit of sabbath but I think that has to do with the primitive raucous style employed on this track.  black from the tomb is a different story though with its more atmospheric style. slowly brooding guitars create a sense of foreboding in the listener and then a fiery, near melodic passage flows freely, like a howling wind.  the song slows to a crawl with atmospheric flourishes that give you a sense that you are slowly freezing to death. then we are once again scorched with satanic speed. sSpain's underground is alive and full of demonic might as is evidenced by the material from these two unholy hordes. similar and different at the same time, helde and the somberlain fuel my desire for more from these two morbid entities.
5.--

the holy mountain / cave canem
split
cave canem aus hannover werden als mischung von neurosis und motörhead mit crust-touch gehandelt und da is´wohl auch was dran, der hier vertretene track ballert schnell nach vorne, um von ein bisschen weltuntergangsstimmung abgelöst zu werden. das monster holy mountain dagegen mit d-beat hardcore-punk nachschlag der superlative.
5.--

the holy mountain / cobra noir
split
holy mountain wie gewohnt das volle brett à la neuere tragedy/from ashes rRise oder auch born against. cobra noir aus kanada haben ihr handwerk bei bands wie black hand, ire und in dying days gelernt! düstere melodien, fette alles niederwalzende gitarrenwände und ein rotzig-kehliger reibeisengesang. ein song von cobra noir, 2 von holy mountain, alles exclusiv plus farbiges vinyl (alerta antifascista / no way).
5.--

horros
s/t
vier songs von horros aus finnland, heftige kruste, so ein mix aus warcollapse und visions of war. sehr schön.
5.--

human compost / partyia
split
zweimal metal-crust von human compost aus frankreich, die sind ja auch dauernd unterwegs & dem geneigten konzertgänger / der geneigten konzertgängerin bestimmt wohlbekannt vom schunkeln und bier trinken. partiya waren ebenfalls auch schon mal zu besuch, hier prügeln sich die weissrussen durch sechs songs, derber crust-krach.
5.--

human power
human power
das maximum rock'n'roll schreibt dazu: menancing, creepy and noisy metal punk. it's like an updated g.i.s.m. with a d-beat backbone and burning spirits guitar. human power has the same seething hatred as g.i.s.m. track, like "shoot to kill" where it's fodder for your inner fury. this is extremely well done in a perfectly gruesome, niosy punk wet dreamy kind of way. (blinddead).
5.--

indoctrinate
...and all hail to progress and efficiency
ziemlich heftiges gewitter aus "modernem" crust; zwei songs und für crust-verhältnisse ein sehr buntes cover.
5.--

infami
s/t
phew, hier ist aber jemand mächtig sauer...kloppen sich durch sechs hc/punk-songs mit einigem an crust-einschlag, und gebrüllt wird auch ganz anständig, so gehört sich das!
5.--

infekzioa
ezin da alde egin sufrimenduaren zulotik
7 song-ep der spanischen raw-punkers; hier werden disclose und anti cimex ordentlich gehuldigt & dazu in baskisch rumgebrüllt. nichts für zarte gemüter! (blindead procutions)
5.--

infernöh / nomad
split
die platte ist bei rawmantic disasters erschienen, das d-beat-gütesiegel ist damit bereits verliehen. infernöh (schweden) sind hier bisschen noisiger und mit ner schippe raw punk als auf den platten davor, nomad (aus den usa) dann mit nem tacken disclose-noise-kram obendrauf.
5.--

insanity prevails
s/t
a relatively new band from norway tossing 4 tracks of haunting, fast shredding hardcore punk/crust with a strong eighties feel and lyrics from the rather gloomy side of things. reminds me a bit of angst or kort prosses with a world burns to death slide in... good stuff (sjakk matt plater, und das review ist bei ruin nation geklaut. danke stivie!)
5.--

insomnia isterica
alcoholarchy
neue 9-song-platte der tessiner grindcore-rabauken, titel und cover lassen vermuten, dass die gerne einen heben... (diverse d.i.y. labels, wir haben unsere vom balkon-punker).
5.--

iron merda
s/t
crude sounding d-beat hardcore punk from mallorca. it's not lo-fi and noisy, but it's absolutely not over-produced, it's dirty, straigt on point and messy enough to be interesting. raw vocals and a rumbling sound. members of usury, wasted, orden mundial and trau (desorden).
5.--

irritation
social realismen
fetter schweden-crust (kang...) aus der wolfbrigade/martyrdöd-ecke. vier songs.
5.--

is dodelijk
lederhosenzombies
nach einem demo-tape im jahr 2012 und einer selbst rausgebrachten split 7" mit face the threat ende 2013 gibts jetzt endlich nachschub von is dodelijk aus nürnberg und umgebung. 7 songs in knapp 7 minuten auf 45rpm, das heisst 7x thrashiger hardcore-punk in höchstgeschwindigkeit! sowohl musikalisch als auch textlich irgendwo zwischen frühen amen 81 und dem ganzen 2000er thrashcore wie nihil baxter, alarmstufe gerd oder surf nazis must die (kink records).
5.--

kami ada
resistencia / libertad
geil, old school-aufmachung! faltcover und textheft (texte in spanisch mit englischer übersetzung sowie zwei seiten infos zu scheiss frontex), passend dazu gibt's heftig angepissten hardcore-punk von einer international zusammengewürfelten truppe.
5.--

kick it!
s/t
auch wenn's die band kick it! aus limburg/darmstadt schon seit ein paar jahren gibt, ist das hier die 7" hier die erste veröffentlichung und das wurde auch zeit! auf der 7" gibt's insgesamt 8 songs, die sich irgendwo zwischen melodischem 77er punk und treibendem 80er hardcore bewegen und so richtig schön rotzig und angepisst klingen - so ähnlich wie dean dirg in ihren anfangstagen mit starkem angry samoans-einschlag. neben der musik ist natürlich auch die aufmachung erste sahne mit schickem siebdruck-cover und selbstbedruckten 7"-labels (kink records).
5.--

kick it! / bad mojos
split
nach der ersten 7" 2013 auf kink records und der ersten lp 2015, muss das jahr 2017 natürlich mit einer weiteren kick it! platte auf kink records beginnen und diesmal ist es eine split 7" mit den bad mojos aus der schweiz. die beiden bands waren 2016 zusammen auf tour und herausgekommen ist diese split single mit je 2 neuen songs der beiden bands. kick it! wie gewohnt rotzigen hardcore-punk mit starkem garage-einchlag, der musikalisch an frühe dean dirg erinnert und die bad mojos mit ihrem melodischen lofi garage-punk, der sich irgendwo zwischen den spits und henry fiats open sore bewegt. limitiert auf 500 handnummerierte exemplare, alle mit schickem diy siebdruckcover und einem "super friends tour fotoalbum".
5.--

knuste ruter
tusen grunner
neue single der band aus oslo, die leider bis heute nie die aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient. tempo, melodie und melancholie, man hört sowohl ein wenig so much hate wie auch stengte dorer raus, der klassische norwegen-harcorepunk-sound. grossartig!! (sjakk matt plater)
5.--

koenigstein youth
crève-coeur
thrashcore oder old school-hardcore, auf jeden fall schnell, und punkig. limp wrist werden gerne als vergleich hinzugezogen, d.r.i. passen meiner meinung nach noch besser. unbedingt live anschauen, wenn die bei euch in der gegend sind! (veröffentlich von einem ganzen sack voller labels).
5.--

kronofogden
käftarna maler
vom label blinddead dazu: let me introduce you to your new favorite band - whether you knew of their existence or not. kronofogden hail from the angry parts of hudiksvall in the north of sweden and have made a racket since 2009. in 2011 they released their 15-track cd/tape "rid i natt" and in 2012 their split lp with inkvisitionen was released. we now have 2013 and and it's time for these youngsters to get their tunes carved into a 7" vinyl. four tracks of high speed hardcore punk. three short and pissed off ragers, that range from just under one minute to almost two minutes, and one longer, but equally raging, tune. this is one enforcement officer you want to have knocking on your door.
5.--

kronofogden / massgrav
split
kronofogden sind eine der coolsten schweden-bands im moment; raging hardcore-punk mit nem kleinen tacken us-hardcore-einfluss. grossartig! massgrav auf der flipside kommen ebenfalls aus schweden, sind ebenfalls keine unbekannten mehr und drücken das gaspedal noch etwas mehr durch. der ab und zu zitierte vergleich mit krigshot hinkt meiner meinung nach etwas, aber die richtung stimmt. fett! (blindead)
5.--

left for dead / flicts
split
left for dead kommen aus london, sind seit bald mal 20 jahren unterwegs; punkrock so zwischen den uk subs, leatherface und den restarts. flicts kommen aus sao paolo, sind noch länger als band unterwegs & spielen ebenfalls punkrock mit melodie - angelic upstarts oder los fastidios kann man da gerne mal erwähnen (break the silence).
5.-

liar's academy
run for cover
ich setz' mal wieder eine geklaute beschreibung rein: "formed in 2000 in baltimore, md (usa) from the members of cross my heart and strike anywhere, liar's academy has since released 2 albums and 1 EP on the ny based equal vision records. their newest delivery in the form of a 7" comes exclusively on goodwill records! for those not familiar with liar's academy sound, they mix indie pop style with emo/punk influences creating a sound that can appeal to fans of jawbreaker, jimmy eat world, piebald, soul asylum, weezer, and so on." so sieht's aus, und ich glaub' ich erwähne jawbreaker nochmal.
5.--

living in hell
portoes
a relentless crushing raw punk/hardcore assault, devastating and fantastic! new band made up of members from gritos de alerta and unidos pelo odio, crushing the already great output from both of those bands. guttural vocals drive heavy metallic crust that nods in the direction of current european rippers while honoring the legacy of hardcore from their home country. sporadic scandi-leads and a constantly driving pace, breaks exactly where they belong and vocals ripped from the bowels of japanese hardcore (mrr #342). imagine the shitlickers jamming together with olho seco while playing some doom tunes. total punk slaughter!
5.--

los dolares
nunco el olvido
heftiger d-beat/crust, so zwischen consume und cop on fire
5.--

maailmanloppu / kuudes silmä
split-ep
two excellent finnish bands making a post punk split. maailmanloppu plays normally more '82 style hardcore punk but has a "dark side" too. kuudes silmä is top post punk from helsinki (combat rock industry).
5.--

malcontent
s/t
eine weitere all-star-band aus schweden (mit leuten von avskum, dissekerad, makabert fynd und -zig anderen), geübter krachmacher also und das merkt man auch sofort. 3 songs, klassischer schweden raw punk / käng / d-beat / wieauchimmer (phobia records).
5.--

manalive
no profit in suicide

hat uns adam von goodwill records zukommen lassen; wie immer ein sicherer wert in sachen hardcore-bands. dazu schreibt er "manalive, new jersey's heavyweights, are here with their debut 7"ep released as a joint effort between goodwill records and bitter melodies records. 5 pissed off, raging, intense hardcore tunes from this hardcore superstar band consisting of ex members of kill your idols, ensign, vision, rain on the parade, torchbearer, nora, millhouse, and many more. comes with download code.
5.--

massacre divine
beijando a morte
fofäo discrust (besthöven) und jo (germ attak) haben sich für diese aufnahmen hier zusammengetan, und her aus kam d-beat vom feinsten, mit englischen und portugiesischen texten. man könnte glauben, es handelt sich um verschollene aufnahmen von discharge aus rRealities of war-zeiten (blinddead).
5.--

mental distress
s/t
erste eigene 7'' von mental distress aus strasbourg. hier gibts hier rasend schnellen hardcorepunk mit etwas skatepunk/crust. hört sich etwas nach einer mischung aus schnellen ds-13, los crudos und limp wrist an, allerdings mit einer schön hochgepitchten überschnappenden frauenstimme.
5.--

metralleta / diskoirää
split
zweimal schneller rawpunk aus spanien; insgesamt 11 songs.
5.--

midnight crisis
s/t
deutscher finnland-punk mit dem ufta-ufta-scheisse-musik-siegel und einem cover vom silvermullet of death. das hier, meine damen und herren, ist sehr gut & gehört in jedes ordentliche plattenregal! (rinderherz)
5.--

midnight crisis / whack and wasted
split
das zoro in leipzig ist ja immer mal wieder ein garant für treffende band-beschreibungen, so auch hier zu midnight crisis: laut maximum r'n'r hängen die typen in'nem commie-squat rum und mögen oi-musik, das klingt ja fast schon nach italienischen verhältnissen, so ein quatsch! fakt ist jedenfalls matti nykänen hat gedopt und das hier ist der versuch die vierschanzentournee nachzuholen.
whack & wasted kommen ebenfalls aus der messestadt, tragen die seiteninstrumente auf kniehöhe & rocken auch ganz geschmeidig. bisschen garage und einiges mehr punk. dufte!
5.--

nakam
s/t
vendetta! über zwei jahre nach ihrer bockstarken debutscheibe gibt's hier die nächste selbstbetitelte platte von der tourhomies von ravage fix. sechs songs zwischen angespisstheit, angst und entfremdung, verpackt in treibendem dampfwalzen-hardcore-punk. achtziger, keine frage. rock'n'roll? ¡claro que sí! quasi ein selbstverliebter bastard aus poison idea, anti cimex und bombenalarm. die facts für statistiker und querverweisliebhaber: nakam sind aus tübingen und ex-nihil baxter, derby dolls und danger! danger!-leute (kink records).
5.-

neurotic existence / killbite
split
zweimal bremen - neurotic existencespielen crustigen, melodischen & trotzdem "rauhen" hardcorepunk. killbite spielen ihren skandinavien-beeinflussten crustpunk mit nem tacken metal, ohne dass es allzu metallig wird.
5.--

neutron rats
feral dogs
das razorcake-zine dazu: noisy as hell hardcore that has the scandinavian d-beat thing happening, but not a note for note rip off by any means. the drums are pure chaos. the bass is loud and up front with the guitar (which sounds like it’s played by shards of glass). the delivery is urgent, almost to the point of mania at times (like in the song “eczema”). you get four large and loud blasts here. the only one who might complain is your neighbor. other than that, who cares? just crank this fucker way up! (loud punk)
5.--

new kids from the docks
anker
uff, dass man dieser plörre gleich eine ganze platte widmen muss... "ächti panker trinked anker" wird da frech behauptet. zwei songs, die 90er deutschpunk-gitarre beeindruckt wie auf der lp nachhaltig und der konsum von alkoholika scheint nach wie vor hoch im kurs zu stehen.
5.--

no honey in paradise
s/t
dia band kommt aus leipzig, sm musik hat die platte rausgebracht und leute von joey clash spielen mit - die erwartungen sind entsprechend hoch, und man wird nicht enttäuscht. punk, logo, aber auch bisschen wave-einschlag, bisschen mehr rock'n'roll und ordentlich rotz. und "i hate everything around me" ist ja mal ein top-songtitel!
5.--

no problem
kid killer
no problem are definately progressing and this single showcases a band at ease with their ‘sound’, blending hardcore and punk with plenty of big riffs and melodies. there’s a discernible degree of influence from fellow canadian's d.o.a. (and others of their ilk), but there are tinges of other genres as well. armed with sharp post punk stabs, twisted outsider lyrics, and classic brit punk shout-along momentum, no problem find the common ground between several strands of punk and mix them together perfectly, much like the colorful colors found on the cover of this ep.
5.--

nothing clean / the art of burning water
split
zweimal geprügel aus england, ganz in der tradtion von boxed in, sawn off und konsorten: raging messed up powerviolence thrash from leicester does battle with the long-running london mangled hardcore punkers (who also do a negative approach cover).
5.--

nuclear cult
internal aggressor
grossstadtgeflüster der anderen art: nuclear cult kommen aus berlin und sind furchtbar wütend. auf der dritten ep haut die band 10 unglaublich heftige fastcore/hardcorepunk-songs raus, die einem mit ihrer wucht fast umhauen und grad auch darum an die grosartigen y (die vorgängerband von nuclear cult) erinnern. heftig, heftig... (rödel records).
5.--

the odeleggers
feil sted, feil tip
hardcore aus oslo mit deutlichen punk-wurzeln, einen tacken schneller als der klassische norwegen-punk, super sache!
5.--

oi polloi
t.h.c.
ursprünglich 1999 erschienen und zum wiederholten mal nachgepresst (mittlerweile liegt die auflage bei 5 000 exemplaren). 4 songs, rumpliger hardcore-punk mit mitgröhl-faktor (campary).
5.--

oldschool rednex
s/t
melodischer punkrock/streetpunk aus griechenland; da wurden asta kask auch schon als vergleich zugezogen (balkongponker vinilers).
5.--

overmars / icos
split
icos aus schweden und overmars aus frankreich spielen beide langsamen, alles zersetzenden, düsteren hardcore. tonnenschwer und zerstörerisch (alerta antifascista)
5.--

propaganda
zizen po zivote
crust-punk-veteranen aus tschechien, der bassist und der sänger haben die band dmals im alter von 11 jahren gegründet!raw hc/punk mit ordentliche kruste und leichtem metal touch, erinnert öfters mal an alte victims (phobia).
5.--

raptus di follia
s/t
debut-single von rdf aus bern auf totschlag-dickem-vinyl. hier gibt's fünf songs, der gemeinsame nenner ist alte schule-us-hardcorepunk, und richtung hardcore oder oi-punk (musikalisch, dänk!) wird hier auch mal geschielt... verdammt, ich komme nicht drauf, an welche band mich der dritte song erinnert. wer weiterhelfen kann bitte melden!
5.--

raptus di follia
no luck
oha, die sind aktiv, bereits die dritte veröffentlichung der berner. sechs songs, der streetpunk-faktor wurde auf ein absoultes minimum zurückgefahren, den oi-einfluss hat man in der aare ertränkt und dafür nochmals bei den adolescents reingehört. sehr, sehr geile single, vor allem der titelsong ist ein richtiger hit geworden.
5.--

ravage fix
s/t - 2. single
fünf songs in fünf minuten, und nein, kein grindcore. dafür hardcore-punk, so wie wir ihn uns alle wünschen und wie er trotzdem viel zu selten gelingt: lärmig, rumpelnd, schnell, angepisst und trotzdem mit der nötigen prise melodie, damit das ganze auch einen wiedererkennungswert hat. einen kreuzlingen-hass-songs hat’s drauf, man schimpft auch auf rentner, und „untergang“ gehört ab sofort auf jedes mixtape! (rinderherz)
5.--

ravaged
s/t
neue band aus belgien, 4 songs, raging hardcore-punk mit der nötigen wut dahinter. das hier scheppert ganz ordentlich, so wie sich's gehört & kann daher vorbehaltlos gekauft werden. tip!
5.--

the rätz
uniformed youth
nach einem gelungenen demo 2009 und unzähligen live-konzerten gibts jetzt die erste 7" von the rätz aus heidelber/karlsruhe und umgebung. hier gibts 5x total geilen, rotzigen hardcore-punk mit starkem 80er einschlag und jeder menge energie. wer auf sniffing glue, disco vietnam etc. steht, ist hier genau richtig (kink records).!
5.--

reality show
vicious circle of life
die haben auf ihrer bandcamp-seite unter anderem thrash, finnland und powerviolence als tags markiert. powerviolence ist nach wie vor einer der beklopptesten namen für eine musikrichtung, aber wenn damit ultraschneller harcore-punk gemeint ist, dann kann man das hier ruhig hinschreiben. drei songs, und einen download-coupon bekommt ihr ebenfalls noch dazu.
5.--

remember
feeding problems
die dortmunder haben vier neue songs - und der sound ist erneut ne wucht. wenn man noch bedenkt, dass die songs im proberaum aufgenommen wurden und andere n paar 1000 taler für so eine sondwand bezahlen...naja, die neuen songs fallen auf jeden fall noch ne spur derber und vielleicht sogar metallischer aus. vier songs, über zwölf minuten, stageload meint dazu: an manchen stellen sehr vertrackt, dann wiederrum wunderbar offen, weitläufig und mit dem gespür für den ticken düsterer melodie. manchmal treibend, beinahe tranceartig, dann widerrum schnell und laut. der spagat gelingt, die zahnräder greifen überzeugend ineinander. überwältigende stimmgewalt trifft auf virtuose instrumente, inhaltlich passt das dann auch zusammen.
5.--

reproach / citizens patrol
split
citizens patrol (holland) klopfen sich durch vier songs, man huldigt d.r.i. und negative approach und in der europäischen fastcore-meisterschaft peilt man einen spitzenplatz an. citizenspatrol (belgien) legen mit zwei songs nach, auch hier wird der tempo-regler nach rechts gedreht, skate-trashcore wie man ihn kennt & liebt.
5.--

revenge of the psychotronic man
in session from maida vale
die vier songs hier wurden anlässlich der punkrock-show auf radio one (bbc) aufgenommen - cooler, schneller hardcore/punk aus manchester (sie beschreiben sich selber als fast paced punk rock, also hektischer punk... kommt hin, bedeutet aber nicht "nervöses gefrickel" oder so, also nicht abschrecken lassen). und auf dem cover sind diverse tiere.
5.--

re/volt
this is our war
das label farewell rec. schreibt dazu: re/volt kommen aus england und ist eine neue band von dean jones! bereits jetzt kann man vermuten, was musikalisch auf einen zukommt! mit ins boot geholt hat sich dean mitglieder von extreme noise terror, killing joke, gallows und raw noise. mit kneill x (killing joke) hatte dean bereits bei disgust gespielt und mit chino bei raw noise, death dealers und extreme noise terror. allerspätestens jetzt ist klar, was einen erwartet...wer ohne d-beat nicht klarkommt, kommt an re/volt nicht vorbei.
5.--

rf7
acts of defiance
reissue of the debut ep from this classic californian punk/hc band. 4 songs here, good to see it come back out on vinyl. minimalist, old school style packaging as well (fear of war).
5.--

rotten uk
back to war
geil, dass es noch bands gibt, die "solche" musik machen! rotten uk sind - surprise, surprise - aus england und spielen klassischen anarcho-punk. the system waren sicher ein grosser einfluss, und alte discharge kann man auch ab und zu ausmachen (byllepest).
5.--

rövsvett / the bristles
split
das cover ist ja bereits mal vielversprechend, und nach den ersten klängen ist auch klar, dass alle erwartungen erfüllt werden. schneller & derber schweden-hardcorepunk von den bristles und etwas mehr england-hc beeinflusster punk von rövsvett, der sich in sachen geschweindigkeit & härte auch nicht zu verstecken braucht. zwei der wohl bald mal am längsten noch aktiven bands aus schweden.
5.--

sand creek massacre / m:40
split
m:40 have a few releases behind them by now, and on the three tracks on this split they continute to develop their hardcore/crust sound. it´s fast and aggressive, but they aren´t afraid to lower the tempo and perform some crushing tones and powerful rhythms as well. faster and slower crustcore in a well executed blend. m:40 convinces more and more for each release. sand creek massacre are more dark in their approach and falls under the category of "modern crustcore". not at all as aggressive and explosive as m:40, but still solid stuff. (ravachol)
4.--

die schwarzen schafe
revolution
die band gibt's nun schon gefühlte 100 jahre, und hier nun mal wieder eine neue platte von ihnen. der titelsong dauert 6 1/2 minuten, und da singen diverse leute von befreundeten bands in verschiedenen sprachen mit: oi polloi in gälisch, sin logica, schweizerdeutsch, naked aggression in englisch, punk lurex in finnisch, attentat sonore in französisch, eye for an eye in polnisch, el punto devil in spanisch und apurtu in baskisch. musikalisch würd' ich mal deutschpunk schreiben, kein ufta-ufta-zeugs und auch nicht allzu schnell...alte daily terror kamen mir beim hören paar mal in den sinn.
5.--

the seniles
last white christmas
die senilen zürcher legen nochmals nach, dieses mal mit zwei coversongs: last white christmas von basement 5 und ricky's hand von frank tovey.
5.--

shiny brown
strawberries
ich war im zivildienst wochenlang im wald unterwegs, und der kerl, der mich dabei begleitete, sagte bei jedem, wirklich ausnahmslos jedem erbeer- und brombeer-gestrüpp: "nur die beeren ab hüfthöhe essen, wegen dem fuchsbandwurm". wochenlang! und nachdem sich dieses trauma über die jahre so langsam gelegt hat kommen nun shiny brown und hauen genau in diese kerbe, "i am so scared of the fuchsbandwurm". herzlichen dank!
musikalisch ist das hier dafür alles andere als waldlichtungs-idylle, da wurde in diversen besprechungen wieder ordentlich schubladen rausgezogen; fastcore, thrashcore etc., ich würde da einfach mal hardcore dazu sagen, der sauschnell und mit einer ordentlichen portion rotz gespielt wird. ich würd' die jetzt mal ohne hemmungen in die nähe von los crudos rücken (kink).
5.--

sniffing glue
suburban suicide, suburban violence
die band dürfte bekannt sein; hardcore ohne sportklamotten wie ihn zum beispieil auch die grossartigen civil victim gespielt haben. eine midtempo-nummer auf der ersten seite und drei kurze, dafür umso schneller songs auf der b-seite.
5.--

sorta
humanity
sorta kommen aus weissrussland und vertonen hier gekommt einen brachialen wutanfall. hardcorepunk mit einflüssen von from ashes rise und catharsis und einer sängerin mit beeindruckendem gesangsorgan, phew!
5.--

submachine
people

die waren ja gerade noch auf tour hier, wer sie live verpasst hat kann sich wenigstens mit der neuen single hier trösten – drei songs, schneller & räudiger us-punk.
5.--

sunpower
last rites
belgische waffeln und pommes: was kann es schöneres geben? genau, sunpower! auch auf ihrem neuesten ep greifen sie auf bewährte zutaten à la dead kennedys, angry samoans, circle jerks oder adolescents zurück, das ganze verrührt durch 45rpm. serviert werden 4 neue hardcore-punk hits zwischen melodie und fast food, die den geschmack eines jeden gourmets treffen dürften. fettpolster garantiert! (spastic fantastic)
5.--

svffer
s/t
mit der ersten single“ von svffer aus münster und bielefed erreicht uns eine dampfwalze aus spielfreudiger intensität in vier songs verpackt. der düstere hardcore, gespickt mit schneidendem grindcore,schleppenden downtemo und emoviolence-einlagen, wird von den kompromisslosen shouts a la cloud rat getrieben (vendetta).
5.--

terrible feelings
backwoods
feinster pop-punk mit endzeitlyrik; texte, die aus nichts als dunkelheit bestehen und selbstverständlich auch immer wieder die nötigen gefühlsausbrüche und härteren momente damit wir uns nicht direkt die pulsadern aufschlitzen wollen. die schon längst gezogenen referenzen von murder city devils über masshysteri bis invasionen treffen ebenfalls noch zu (erste theke tonträger).
5.--

thisclose / active minds
split
die split-single zur gemeinsamen us-tour. thisclose trauern immer noch dem jahr 1986 nach, als das - zumindest ihrer meinung nach - mesiterwerk "grave new world" von discharge erschienen ist. zwei kracher, davon eines ein cover von discharge (yeah!). auf der flipside drei songs von den active minds, seit 30 jahren unterwegs und hier einmal mehr toller, angepisster hc/punk.
5.--

thisclose
burnin' anger
ah, thisclose. es gibt ja mittlerweile unzählige bands, die nicht nur von discharge beeinflusst wurden, sondern da auch hemmunglos kopieren - schriftzug, artwork, sonttexte, alles immer wieder rezykliert... thisclose huldigen ebenfalls discharge, aber der version aus der grave new world-ära, und das auch noch sehr gut (ebenfalls inkl. artwork und texte, ha!). und die musik? auf der a-seite gibt's den song "burnin' ange"r gleich zweimal", die zweite version ist dann die extended version. der song ist top & hat sogar potential zum headbangen. die songs auf der b-seite sind ebenfalls super, zuerst zwei d-beat-kracher mit riffs, die direkt aus der "hear nothing, see nothing, say nothing"-ära stammen könnten, der dritte und letzte songs könnte auch von den broken bones stammen. dazu über allem roddys wunderschlne stimme, ha!
5.--

timekiller
defects of charakter
dritte ep der band aus dänemark, sie schreiben zu sich selbst "we play a type of crusty raw punk/hardcore with heavy venom/motorhead influence while also drawing sounds from bands such as born against and poison idea" lasse ich so stehen, born against höre ich zwar nicht wirklich raus, dafür haben sie den noise punk aus japan als einschlag vergessen, jedenfalls gibt's bei den vocals ordentlich hall dazu.
5.--

tomorrow's hell
s/t
crust aus tschechien, mit leuten von mass genocide process
5.--

totälickers
cementiri ep
neue vier-song-single der spanier & sie bleiben sich treu: schwarz-weiss-cover und d-beat bis an die schmerzgrenze (rawmantic disasters).
5.--

trash knife
s/t
die band aus philadelphia war vor kurzem live hier zu bestaunen, hier nochmal die gelegenheit, sich die aktuelle single zuzulegen. sechs geil garagige diy-punkkanonen irgendwo zwischen buck biloxi, den germs, den toyotas, brain f# und margaret thrasher. hyperaktiv, rasiermesserscharf und trashig bis es weh tut!
5.--

trigger / battra//
split
sehr cool aufgemachte split-single; neben platte und textblatt gibt's ein mobile zum selberbasteln sowie ein kleines poster. und musikalisch? trigger dürften einigen von euch bekannt sein, die sind immer mal wieder auf tour. battra waren mir davor noch nicht bekannt... ich kopiere mal die besprechung aus dem trvefrykt-zine hier rein: für mich völlig überraschend kam die battra// trigger-split; endlich wieder frische musik von den sympathischen schülern von nebenan und der musikalischen walze aus glauchau. insgesamt zehn lieder mit einer spielzeit von achteinhalb minuten bleibt man dem spruch in der kürze liegt die paste treu. wer sich gewundert hat, ob die sympathischen buben von battra// nach den noise-eskapaden auf 気暴力 zu viel adelskrone konsumiert haben, der wird nun eines besseren belehrt: nach einem ordentlichen kräftemethen mit dem städtezerstörenden erzfeind ballert man jetzt mit autotune auf high kickz statt d-land gegen deutschland und hippies. featuring mit der blondie-gang incoming? ich hoffe so. prost und ein dreifaches lorrett döö maaar! trigger ballern in gewohnter manier und stabilem hass gegen das spiessertum und mülltrennung. wer die band nicht kennt sollte sich auf eine druckvolle dampfwalze einstellen, welche einen schneller überfährt als man eigentlich denken kann. beinahe untypisch ist flüssig mit einer länge von beinahe zwei minuten, bietet allerdings nur 30 Sekunden entspannung für die nackenmuskulatur. die scheibe sollte in keiner gut sortierten 7“-sammlung fehlen (sm musik).
5.--

uhrit
s/t
absolut grossartige platte!! das label schreibt dazu: uhrit is a 4 member band from helsinki, finland, formed in 2012. the purpose of uhrit is to combine fast flying d-beat, gloomy, undertone riffs, viragous female vocals and lyrics about real life tragedies in to a strong, purging experience.
5.--

unhaim
s’bränt
dritte unhaim-platte, wie immer so aufwändig wie möglich gemacht…dieses mal live auf 2‘‘-band aufgenommen, analog gemischt & gemastert; das artwork für die labels und das cover ist natürlich handarbeit, und die covers sind in bunten farben siebgedruckt (oder gesiebdruckt?).und wäre der karton für die covers – ah ja, die gute ost-qualität! – noch einen tacken dicker, würden‘s die sachen nicht mehr in die hüllen schaffen. passend zur totschläger-verpackung gibt’s dann auch eine stattliche ladung krach auf der platte. vier songs, zweimal kurz und knackig, zweimal etwas länger & auch tempomässig eher gesetzt. aber gut (eh klar, würden wir euch rotz vorsetzen?), definitiv der krusten-rowdy unter den hardcore-punk-bands, der seinem nebenmann die ellbogen in die rippen haut, den vollen bierbecher durch die luft schmeisst und sich auch brüllend bemerkbar macht. den möchte man gerne zum freund haben, also bestellt euch die platte.
5.--

v/a
more world, less bank vol. 3

schon der dritte teil. einmal mehr diverses gekloppe aus schweden, es gibt einiges an bands zu entdecken: misär, krimtänk, slaktrens, eskatologia, passiv dödshjälp, insidious process, moderar likvidation und end of all, und der song von end of all ist ja wohl alleine den kauf wert! (halvfabrikat)
5.--

velocity / the amber jets
split
review aus dem maximum rock'n'roll: "descndents fans, stand up and be counted! two bands in the d-boy vein here. the amber jets, who include the former singer of serpico and darien, knock out a couple milo goes to college-type numbers. velocity from japan is more in the later all-esque vein. four great poppy songs on this limited release."
5.--

vicious irene
trash your future
this new 7”, recorded in 2008, is their fifth release to date and delivers a blistering and massive mixture of punk rock with some odd early nineties l7or lunachicksbased grunge influence, creating a wall of grooves and monster riffs while beating it all into bits and pieces with a harsh and uncompromising (early) discharge / d-beat overtone simply made to kick your ass! dual female vocals pointing social political message on this 4 song ep that easily can make you rave with fists in the air and annoying your neighbors never was such fun before (ruinnation)!
5.--

vitriolic response
follow the herd
tatsächlich, eine neue platte auf dem bieler strongly opposed-label, wer hätte das gedacht. tolle platte, das hier! fünf songs, schneller angekrusteter hardcore-punk, mit flottem d-beat unterlegt. farbiges vinyl (da hast du's, pablo!).
4.--

vowels
chainded
kommen aus dresden, haben leute von vitamin x und the tangled lines dabei, da ist auch klar, wohin die reise geht: "raging hardcore" à la veins oder raw nerve (vendetta).
5.--

waarface
accepted as truth
die "nein, das ist kein schreibfehler, unsere band heisst wirklich so"-texaner machen soliden krach, aber hallo! crustcore aus der skitsystem-ecke; world burns to death ohne den japan-kram kann man auch als einfluss ausmachen... wurde auch scon mit "raw, relentless, heavy", setzen wir auch mal noch hier rein, weil's grad so gut passt (phobia records).
5.--

weiche
versprecher / rückzieher
zweiter output von weiche; stil-mässig hat sich nicht viel verändert: räudiger und düsterer hardcore-punk mit sludge-einschlag. druckvoller bass, ein schlagzeug weit weg von typischen 1/4-takten, eine schwere, runtergestimmte gitarre und der gröhlend kehlige gesang gleichen nach wie vor einem schlag in die fresse (kink records).
5.--

alle weg...

maximum rock'n'roll
nr. 426 (november 2018)
wie immer sehr viele kolummnen, platten-/buch-/demo-besprechungen und interviews, dieses mal mit fatty cakes and the puff pastries, antifaces, lavender flu, je me souviens, warwound, syringe, atmen, weiter, ever/never, casual hex und soup.
4.50

maximum rock'n'roll
nr. 427 (dezember 2018)
proto idiot, ancient filth, jabber, the funs, giant peach, the shifters, choked up, punk noise, lié, marron.
4.50

maximum rock'n'roll
nr. 428 (januar 2019)
constant mongrel, beocin (serbien) szene report, ruby karinto, not dead yet festival, damak.
4.50

maximum rock'n'roll
nr. 430 (märz 2019)
heterofobia, come holy spirit, katastrov, molar, perra vida, porvenir oscuro, signal crimes, the c.i.a., vital idles.
4.50

proud to be punk
nr. 27
auch die neue ausgabe ist rappelvoll (80 seiten) mit persönlichem, punk und politischem. der inhalt dieses mal (im schnelldurchgang): die geschichte ermordeter punks teil II, kunst und kampf, paris rebelle, one step ahead & die uiuiuis auf tour, interviews mit ballo (break the silence records), fire and flames (label) und ginnungagapp (band aus tschechien), eine band-story zu aus-rotten, reviews, persönliches und und und... das ganze wie immer durch gehend auf hohem niveau & gut zu lesen, von daher einmal mehr die uneingeschränkte kaufempfehlung!
2...

romp
nr. 41
heiter geht's weiter mit der nummer 41. interviews mit zero (minneapolis) und cut my skin (berlin), der cigno nero-infoladen feiert das einjährige, für die entwicklung der steinenstrasse (da steht das romp-haus) sieht's nicht so dolle aus, das grüebli informiert über den aktuellen stand, reviews, rezepte, rätsel und gemeckere vom herausgeber. sehr schön, dass es das heft immer noch gibt!
4.--

romp
nr. 42
im herbstlichen orange, hehe...band-interviews mit loeschen und the skunks, ein ausführliches interview mit dem autor der roman-serie "die abenteuer von kat und vamp", und wie immer kolummnen, persönliches, reviews und news aus dem in- und ausland.
4.--

romp
nr. 45
geil, eine jubiläums-ausgabe - vor 30 (!) jahren wurde die erste ausgabe vom romp veröffentlicht. passen dzum jubiläum gibt's das cover in edler bronze-farbe, und das jubiläum wird auch im heft selber ausführlich beschrieben. daneben interviews mit butter, in evil hour und track the liars down, den plattenläden orr records und fischkopp, artikel zum 6-stunden-tag, zu no songs for apartheid und -zig sachen mehr. auf die nächsten dreissig jahre! wie immer von uns eine uneingeschränkte kaufempfehlung!
4.--

t-shirt
genau, shirts gibt's wieder. das rinderherz-logo (15 cm durchmesser) weiss auf schwarzem shirt gedruckt. die letzten exemplare und nur noch in grösse s erhältlich.
10.--

trust
nr. 187/06 (dezember 2017 / januar 2018)
100blumen, crucial response rec., mobin agalore, look ma. nocavities, tiny ghosts, rev. rec.
5.--

trust
nr. 188 (februar / märz 2018)
quest for rescue, kink records, tics, o-ton musik, stun, wolf mountain
5.--

trust
nr. 189 (april/mai 2018)
human abfall, slow worries, the offenders, foodsharing, noseholes, joint d und vieles mehr.
5.--

trust
nr. 191 / ausgust/september 2018
dieses mal mit dominik (canalterror, molotow soda, fucking angry), empowerment, es war mord, the gears, la vase und mit den leuten, die für das mittlerweile unverkennbare trust-layout verantwortlich sind / waren.
5.--

trust
nr. 192 / oktober 2018
einmal mehr viel zu lesen; interviews mit dem menschen hinter dem boss tuneage-label, mit dopdead, arterials, muro und tlr sowie die bekannten und beliebten kolummnen, platten- und bücherbesprechungen.
5.--

trust
nr. 193 / dezember 2018 / januar 2019
dieses mal mit toxic reasons, gilman street, doertebeker, ill repute, the f.u.'s und matula.
5.--

trust
nr. 194 (februar / märz 2019)
12 xu scheiss indie, sloppy seconds, scheisse minelli, jimmy alvardo
5.--

trust
nr. 195
uff, schon wieder eine neue ausgabe, dieses mal mit vladimir harkonnen, genjing records, investment pop, gouge away, slumb party und nem artikel zum ableben vom maximum rock'n'roll.
5.--

trust
nr. 196 / juni/juli 2019
beste ausgabe seit langem! dieses mal mit martin sorrondeguy (los crudos, limp wrist), jan vom proud to be punk-fanzine, ventil verlag und chain cult.
5.--